Guter Strom beginnt im Kopf

Nach der Katastrophe von Tschernobyl haben Schönauer Bürger und engagierte Mitstreiter beschlossen, für eine atomstromlose und nachhaltige Energieversorgung einzutreten. Neun Jahre und zwei Bürgerentscheide später konnten sie das örtliche Stromnetz von einem Atomkraftwerksbetreiber freikaufen. Seitdem betreiben die bügereigenen Elektrizitätswerke Schönau (EWS) das Ortsnetz ökologisch vorbildlich und wirtschaftlich erfolgreich.

 

Der 10. März 1996 war für die Stromrebellen aus Schönau der Tag der Entscheidung. In einem zweiten Bürgerentscheid hatten die Bürger Schönaus darüber zu entscheiden, ob die im Jahr 1994 gegründeten Elektrizitätswerke Schönau (EWS) das Stromnetz der Stadt übernehmen sollten. Von diesem Entscheid der Bürger hing es ab, ob aus der zehn Jahre zuvor gegründeten Initiative der „Eltern für eine atomfreie Zukunft“ das herausragende Erfolgsmodell der Zukunft werden oder ob der Monopolist und Atomkraftwerksbetreiber weiter die Stromversorgung der Bürger alleine in der Hand behalten sollten. Am 10. März 2016 wurde der 20. Jahrestag des Siegs der Bürgerinitiative in der Kulturhalle der EWS gefeiert.

 

 

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