Die ersten Rebellenkraftwerke
Bürger investieren in saubere Stromerzeugung
In einem zweiten Schritt gründeten Schönauer Bürger eine kleine Firma, um die Produktion von umweltfreundlichem Strom zu fördern. Sie reaktivierten kleine Wasserkraftwerke und unterstützten engagierte Bürger, die in Blockheizkraftwerke und Photovoltaikanlagen investierten. Der örtliche Netzbetreiber behinderte die Aktivitäten der Bürger, egal ob Energieeinsparung oder die Förderung ökologischer Anlagen. Stattdessen bot er 1990 der Stadt Schönau 100 000 Mark zusätzliche Konzessionsabgabe, wenn diese den Konzessionsvertrag frühzeitig für weitere 20 Jahre verlängert – ohne die ökologischen Aktivitäten der Bürger in irgendeiner Weise zu berücksichtigen. Die Initiativen boten daraufhin die gleiche Summe, wenn die Stadt den Vertrag nicht verlängern würde.