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Warum Energiesparen?

Geld sparen

Den größten Hebel zur Senkung Ihrer Stromkosten haben Sie als mündiger Verbraucher selbst in der Hand: die Höhe des Verbrauchs. Was an der Tankstelle selbstverständlich ist, gilt auch bei der Stromrechnung: Kosten gleich Preis mal Verbrauch.

Sparfuchs oder Stromverschwender?

Illustration: Energiesparen macht Spass, vor allem, wenn man selbst Strom erzeugt.
Schönauer Energielehrpfad Illustration: Andreas Schaps

Eine erste Orientierung bietet der Blick auf die Stromrechnung. Wie viele Kilowattstunden Strom verbrauche ich jährlich? Finanziell gesehen trennen Sparfüchse und Stromverschwender Welten: Bei gleicher Haushaltsgröße und identischen Rahmenbedingungen unterscheiden sich die Jahresverbräuche um das Doppelte bis Dreifache.

Der bewusste Umgang mit Energie zahlt sich also aus. Ganz deutlich zeigte sich das bei den EWS-Stromkunden, die im Durchschnitt jährlich rund 1000kWh weniger Strom verbrauchen als der statistische Durchschnittshaushalt in Deutschland. Das bedeutet: satte 30% Stromkostenersparnis im Jahr – rund 250€, die sinnvoller oder genussreicher ausgegeben werden können.

Wo verstecken sich die Stromfresser?

Energiesparlampen sind zwar ein wichtiger Beitrag zum Energiesparen. Dennoch werden über 90% des Stroms an anderer Stelle verbraucht. So machen Unterhaltungselektronik, Computer und TV-Geräte über ein Viertel des durchschnittlichen Stromverbrauchs aus. Ein weiterer großer Anteil entfällt auf die «Dauerläufer» in der Küche, also die Kühl- und Gefriergeräte. Den Rest benötigen Staubsauger, Bügeleisen und Kleingeräte (in der Grafik unter «Sonstige» zusammengefasst), Wasch-, Trocken- und Spülgeräte sowie Herd und Backofen.

 

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Stromsparen durch intelligenten Verbrauch

Das Ändern kleiner Gewohnheiten kann Ihre Stromrechnung deutlich entlasten. 90 € gibt ein durchschnittlicher Haushalt jährlich aus, nur um Stand-by-Strom ungenutzt durch Leitungen fließen zu lassen. In fast jedem Bereich im Haushalt gibt es jede Menge Möglichkeiten zum Stromsparen, die wenig Mühe machen, aber in Summe die Stromrechnung spürbar schrumpfen lassen. Hätten Sie beispielsweise gewusst, dass Sie beim Kochen ohne Topfdeckel drei Mal so viel Strom benötigen, um eine Speise am Kochen zu erhalten? 

Am größten sind die Einsparmöglichkeiten überall dort, wo Wärme oder Kälte erzeugt wird, also beim Kochen, Backen, Kühlen und Gefrieren, Waschen und Trocknen. Die konsequente Verwendung einer Wäscheleine anstelle eines elektrischen Trockners spart in einem vierköpfigen Haushalt rund 300kWh Strom pro Jahr ein – also rund 75 €.

Stromsparen durch energiebewussten Einkauf

Auch die Anschaffung neuer, sparsamer Geräte hilft, Stromkosten zu drücken. Aber dazu sollten Sie erst einmal wissen, ob Ihre alten Geräte zu viel verbrauchen – sei es, weil sie defekt sind, oder weil sie schon als Verschwender auf den Markt gekommen sind. Unsere Strommessgeräte, die wir gern an unsere Kunden verleihen, schaffen hier Klarheit. Messen Sie selbst! Auf diese Weise bekommen Sie ein gutes Gespür für heimliche Stromfresser in Ihrem Haushalt, also Geräte, die deutlich mehr Strom verbrauchen als vergleichbare neue Geräte. Hier können Sie ein Strommessgerät ausleihen.

Aber auch bei neuen Haushaltsgeräten gibt es große Unterschiede im Verbrauch. Besonders bei Geräten, die ständig im Einsatz sind, wie Herd, Waschmaschine, Kühl- und Gefrierschrank, summieren sich diese Verbrauchsunterschiede und können – je nachdem – viel Geld kosten oder einsparen. Hier lohnt es sich ganz besonders, sich gut zu informieren – unser Einkaufsratgeber hilft Ihnen dabei!