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Schönau, den 15.07.2016

Generalversammlung der Netzkauf EWS eG

Bestes Ergebnis der Konzerngeschichte bekanntgegeben

Auf der 7. Generalversammlung konnte die mittlerweile zur EWS eG umfirmierte Genossenschaft mit einem Jahresergebnis von 6 Millionen € in 2015 das beste Ergebnis der Konzerngeschichte bekanntgeben. Dabei lieferten erstmals alle verbundenen Unternehmen in Schönau positive Ergebnisbeiträge.

Zusammenfassung

Am 1. Juli 2016 fand in Schönau die 7. Generalversammlung der Netzkauf EWS eG statt. Für das Geschäftsjahr 2015 weisen die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) bei einem vorläufigen konsolidierten Jahresumsatz von 163 Millionen Euro (Vorjahr: 170 Millionen Euro) ein vorläufiges konsolidiertes Ergebnis von 6 Millionen Euro (Vorjahr: 3 Millionen Euro) aus.

Mitgliederentwicklung in der Genossenschaft

Im Geschäftsjahr 2015 erhöhte sich die Zahl der Mitglieder der Genossenschaft weiter um 437 auf 4.795 Mitglieder zum Stichtag 31.12.2015, die ein Geschäftsguthaben von 37,3 Millionen Euro einbringen.

Die EWS-Gruppe

Die EWS-Gruppe bestand zum 31.12.2015 aus der Muttergenossenschaft Netzkauf EWS eG und den hundertprozentigen Tochterunternehmen, der Elektrizitätswerke Schönau Netze GmbH, der Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH, der Elektrizitätswerke Schönau Energie GmbH, der Elektrizitätswerke Schönau Direkt GmbH, der Holzenergie Betreibergesellschaft mbH und der in 2015 neu gegründeten EWS Windpark Rohrenkopf GmbH sowie den Beteiligungsgesellschaften Energieversorgung Titisee-Neustadt GmbH (30 %), Stadtwerke Stuttgart Vertriebsgesellschaft mbH (40 %), Energieversorgung Schönau-Schwäbisch Hall GmbH (50 %) und der Kraftwerk Köhlgartenwiese GmbH (30 %).

Geschäftsverlauf 2015

Im Geschäftsjahr 2015 versorgten die Elektrizitätswerke Schönau 160.250 Kunden (Vorjahr: 155.245 Kunden) mit ökologischem Strom und 11.050 Kunden (Vorjahr: 9.087 Kunden) mit Gas. Das entspricht einer Steigerung der Kundenzahl beim Strom von 3 %, beim Gas von 22 %. Der Gesamtumsatz der EWS-Gruppe ging von 170 Millionen Euro leicht zurück auf 163 Millionen. Der Rückgang der Umsatzerlöse ist auf den Abgang eines Weiterverteilers im Stromhandel zurückzuführen, der aber das Ergebnis kaum belastete. Das Jahresergebnis der EWS-Gruppe konnte von 3 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 6 Millionen Euro im Jahr 2015 gesteigert werden. Die positive Entwicklung kommt zum einen durch die gestiegenen Kundenzahlen und zum anderen dadurch zustande, dass nicht wie im Vorjahr außerordentliche und periodenfremde Aufwendungen sowie Sondereffekte das Ergebnis belasteten. Daneben lieferten erstmals alle verbundenen Unternehmen in Schönau positive Ergebnisbeiträge. Die Strom- und Gastarife wurden in 2015 im dritten Jahr in Folge nicht verändert.

Mitarbeiterentwicklung

Die EWS beschäftigten zum 31.12.2015 100 Mitarbeiter, im Vorjahr waren es 98.

Beurteilung der wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Netzkauf EWS eG und ihrer Tochterunternehmen (EWS-Gruppe) im Geschäftsjahr 2015 beurteilen die Mitglieder des Vorstands als gut.
Den Mitgliedern der Netzkauf EWS eG als Mutterunternehmen wird aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 eine Dividende in Höhe von 3,5 % ausgeschüttet. Vorstand Sebastian Sladek merkte hierzu an, dass man den Begriff der „Dividende“ neu fassen müsse. «Es entspricht nicht unserem Selbstverständnis, Dividende nur als finanzielle Dividende zu interpretieren. Für die Zukunft wollen wir verstärkt ein Verständnis der sozialen und ökologischen Dividende in unserer Geschäftstätigkeit und bei unseren Mitgliedern verankern», erklärte er.

Ausblick

Die EWS rechnen auch in 2016 mit einer stabilen Entwicklung. Zum 31. Mai 2016 befinden sich rund 163.000 Strom- und rund 12.000 Gaskunden in der Versorgung. Die Umsatzerlöse werden für 2016 leicht über der Vorjahreshöhe erwartet. Die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen werden sich in der Folge der EEG-Novelle 2016 für die Erneuerbaren Energien allerdings verschlechtern, was dem Ziel einer umweltfreundlichen, dezentralen und bürgereigenen Energiewende aus Sicht der EWS entgegen läuft. «Aufgrund des immer stärker werdenden Widerstands gegen eine ehrliche Bürgerenergiewende werden wir von den Elektrizitätswerken Schönau uns stärker mit Bürgerinitiativen und Mitstreitern vernetzen, damit Erreichtes nicht verloren geht und die Bürgerenergiewende weiter vorangebracht wird», betonte Vorstand Alexander Sladek.

Prüfung und Entlastung

Thomas Jorberg berichtete über die Tätigkeit des Aufsichtsrates und konnte mitteilen, dass der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband dem Jahresabschluss und Lagebericht der Genossenschaft den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. Dem Vorstand wurde die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung bescheinigt.

Beschlüsse

Neben den einstimmigen Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat, der Feststellung des Jahresabschlusses und der Dividendenausschüttung wurde die Umfirmierung von «Netzkauf EWS eG» in «EWS Elektrizitätswerke Schönau eG» beschlossen.

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