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26.04. bis 08.06.2021 | Online

100 gute Gründe gegen Atomkraft

Die virtuelle Ausstellung

Finissage: Dienstag, 08.06.2021
20 – 21 Uhr

Ausstellung: 26.04. – 08.06.2021
HILDAv5.0

Die Elektrizitätswerke Schönau,.ausgestrahlt und Kulturaggregat e.V. präsentieren die virtuelle Sonderausstellung «100 gute Gründe gegen Atomkraft» mit Illustrationen des Künstlers Michael Paul in der «HILDAv5.0».

Vor 35 Jahren, am 26. April 1986, explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. Fast genau ein Vierteljahrhundert später, am 11. März 2011, kam es zur zweiten der beiden größten Katastrophe der zivilen Kernkraftnutzung: dem Super-GAU in Fukushima. Beide Ereignisse kostete vielen Menschen das Leben und verseuchten die betroffenen Gebiete für Jahrhunderte. In Deutschland, bis dahin Treiber der nuklearen Forschung und Energiegewinnung, ließen die Katastrophen einen langen Disput um die Kernenergie aufkommen, die letztlich im Ausstieg aus der Atomkraftnutzung mündete.

Zu diesem Anlass präsentieren wir gemeinsam mit dem Kulturaggregat e.V. und der Anti-Atom-Organisation «.ausgestrahlt» die Sonderausstellung zur Website «100 gute Gründe gegen Atomkraft» mit Illustrationen des Künstlers Michael Paul im virtuellen Kulturort «HILDAv5.0». 

 

Echte Begegnung im virtuellen Raum

Eine Computerspielgrafik, darauf sind zwei AKW mit Radioaktiv-Zeichen, eine Straße sowie die Miniatur eines Mitspielers zu erkennen.

Die HILDAv5.0 ist die digitale Repräsentation der Räumlichkeiten des Freiburger Kulturaggregats e.V.

Auf der Grundlage der Open-Source-Anwendung Workadventure wurde die digitale Ausstellung als Ort der Begegnung konzipiert. Wie in einem Computerspiel bewegen die Besucher ihren Avatar durch die Räume, können sich Bilder ansehen und die Texte dazu lesen. Begegnen sich Avatare, können sich die Besucher per Videochat unterhalten.

Bei der Finissage am 08. Juni ab 20 Uhr sind Freiburgs Kulturbürgermeister Ulrich v. Kirchbach, EWS-Vorstand Sebastian Sladek sowie weitere EWS-Mitarbeiter:innen anwesend und freuen sich auf angeregten Austausch. Die Räume fassen bis zu 500 Teilnehmer.

Voraussetzung ist die Nutzung eines Desktop-Computers oder Laptops, die Anwendung funktioniert nicht auf mobilen Endgeräten. Als Browser wird Chrome empfohlen.

Über das Kulturaggregat

Das Kulturaggregat in den Jugendstilräumen der Hildastraße ist ein gemeinnütziger Verein, der moderne und junge Kunst präsentiert, fördert und vorlebt. Hier wird Kunst ‚produziert‘ und hergezeigt, Projekte werden angeschoben und entwickelt. Hier finden Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen statt.

Die HILDAv5 ist die Repräsentation des Kulturaggregats im digitalen Raum. Es war dabei von Anfang an wichtig, über das Konzept einer digitalen Ausstellung hinaus auch im virtuellen Raum einen Ort der Begegnung und sozialen Interaktion zu schaffen.
Auf der Grundlage der Open-Source-Anwendung Workadventu.re wurden die Räumlichkeiten digitalisiert, um sie dem Rest der Welt 24/7 zugänglich zu machen.