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Hintergründe zur Solarflächensuche

Wie ist der aktuelle Stand der Photovoltaik in Deutschland?

Mithilfe des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) konnte die Photovoltaik-Technik seit Beginn des neuen Jahrtausends weiterentwickelt, beträchtliche Technologie-Preissenkungen erreicht und die in Deutschland installierte Photovoltaik-Leistung auf knapp 50 Gigawattpeak (GWp) im Jahr 2019 gesteigert werden. Ein beachtlicher Erfolg, jedoch gibt es noch viel zu tun. Denn um eine vollständig auf Erneuerbaren Energien basierende Stromversorgung in Deutschland zu ermöglichen, werden rund 400 GWp an Photovoltaikleistung benötigt.

Wie können wir das erreichen?

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Daten: BMWi, AGEEstat Bundesnetzagentur, eigene Abschätzungen laut Volker Quaschning

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir den Zubau von Photovoltaik stark beschleunigen. Während die Zubauraten von 2010 bis 2012 noch eine schnelle und klimaverträgliche Energiewende ermöglichten, wurde der Zubau ab 2013 deutlich reduziert.

Die schnelle Realisierung einer nachhaltigen Energieversorgung ist so wieder in weite Ferne gerückt. Um diesen Trend umzukehren, müssen möglichst viele der vorhandenen Potenziale in den kommenden Jahren erschlossen werden. Neben der Nutzung von Dachflächen werden künftig auch auf Freiflächen errichtete Photovoltaikanlagen einen zunehmenden Beitrag leisten.

Sind PV-Anlagen schädlich für die Biodiversität?

Nein, das Gegenteil ist der Fall. Studienergebnisse zeigen, dass Freiflächenanlagen einen großen Beitrag für die regionale Biodiversität leisten und als Rückzugsraum für diverse Tier- und Pflanzenarten fungieren können. Etwa 99 % der Fläche bleiben als Grünland unversiegelt – und artenarme Agrarflächen, Deponien oder vorbelastete Konversionsflächen werden durch die Umwandlung in Solarparks eine deutliche ökologische Aufwertung erfahren. Die zusätzliche Einsaat von Wildpflanzenmischungen, behutsame Grünpflege und/oder Schafbeweidung lassen Biotop-Solarparks entstehen.

Ob und inwieweit durch die Errichtung von Freiflächenanlagen eine Flächenkonkurrenz (landwirtschaftlich, ökologisch) vorliegt, analysieren und bewerten die EWS individuell je Einzelfall. Grundsätzlich nehmen die EWS bei jedem Solarprojekt eine sorgfältige Abwägung vor, wie eine ökologisch sinnvolle Flächennutzung unter Wahrung aller berechtigten Interessen umgesetzt werden kann

Welche Angaben zu einer potenziellen Solarfläche benötigen die EWS zur Prüfung?

Schon mit relativ wenigen Informationen können wir eine erste Prüfung vornehmen. Bei Freiflächen sind das z.B. die Flächengröße und der genaue Standort. Bei Dachflächen benötigen wir zumindest die Adresse des Gebäudes und Infos zur Gebäudenutzung, um eine mögliche Vor-Ort-Verwendung des Solarstroms abschätzen zu können.

Wichtig: Egal, ob Freifläche oder Dachfläche – je mehr Informationen bereits vorliegen, desto zielgenauer können wir die potenzielle Solarfläche prüfen. Um welche Informationen es sich dabei im Detail handelt, erfahren Sie in unserem Solarflächen-Webformular.

Wie kann ich den genauen Standort einer Freifläche übermitteln?

Der einfachste Weg ist die Erstellung eines Standortlinks per GoogleMaps. Mit folgenden Schritten gelingt das kinderleicht:

  1. Hilfreich zur Identifizierung der Fläche ist die Aktivierung des Satellitenbildes. Dazu links unten auf «Satellit» klicken.
  2. Anschließend navigieren Sie auf der Karte zur entsprechenden Fläche und klicken mit einem einfachen linken Mausklick darauf.
  3. Danach klicken Sie auf die Geokoordinaten, die am unteren Bildrand in einem Feld erscheinen.
  4. Nun klicken Sie im linken Fensterbereich auf «Teilen» und anschließend auf «Link kopieren».
  5. Jetzt müssen Sie den Link nur noch in das entsprechende Feld in unserem Solarflächen-Webformular einfügen.

Alternativ können Sie uns auch gerne eine Lagekarte übermitteln, aus welcher der genaue Flächenstandort hervorgeht. Auch die Nennung der Geokoordinaten ist möglich.