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Klima schützen – Leben retten

Indische Mutter mit Kind vor einem energieeffizienten Lehmofen

Bessere Herde, weniger Emissionen

Mit unserer Weihnachtsaktion unterstützen wir den Bau von effizienteren Kochstellen in Indien. Diese Herde verbrauchen deutlich weniger Holz, reduzieren die Schadstoffbelastung und sorgen damit für Klimaschutz und nachhaltige Entlastung von Familien und Umwelt – ein wirklich unterstützenswertes Projekt!

Qualmende Kochstellen gefährden Leben ...

Eine indische Frau kauert vor einem stark qualmenden Ofen
Fast die Hälfte der Weltbevölkerung muss Mahlzeiten auf Kochstellen wie diesen zubereiten. © Allison Joyce

Weltweit bereiten 3,5 Milliarden Menschen ihre Mahlzeiten auf primitiven, ineffizienten Herden zu. Diese Kochstellen, aus Not mit Ästen oder Dung befeuert, qualmen stark. Täglich müssen Frauen und Kinder darum Ruß und giftige Gase einatmen – mit schlimmen Folgen: Die Luftverschmutzung im Haushalt verursacht weltweit mehr vorzeitige Todesfälle als AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen.

... und belasten das Klima

Dazu kommt, dass ineffiziente Kochstellen das Klima weltweit mit zwei bis fünf Prozent der jährlichen Treibhausgasemissionen stark belasten. Zum Vergleich: Der Anteil Deutschlands an den weltweiten Emissionen betrug 2016 2,23 %.

Sparender und effizienter kochen

Die Organisation «green energy against poverty» schafft Abhilfe: In Indien hat sie gemeinsam mit lokalen Organisationen spezielle Kochstellen entwickelt. Viele ähnliche Anläufe waren bisher gescheitert, weil die Bedürfnisse und Kochgewohnheiten der Familien nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Bei diesem Projekt dagegen wurden die Herde vor Ort auf die Gewohnheiten der Familien abgestimmt, weswegen sie sich hoher Akzeptanz erfreuen.

Weil die Verbrennung durch eine ausgeklügelte Konstruktion und eine bessere Luftzufuhr optimiert wird, benötigen indische Familien nun nur noch die Hälfte des Brennmaterials zum Kochen; zudem entsteht wesentlich weniger Qualm. Auch der CO2-Ausstoß wird um mehr als 60 Prozent verringert. Hier finden Sie Hintergrundinformationen zum Projekt.

Machen Sie mit!

Eine indische Handwerkerein baut einen Lehmofen, ein junger Mann hilft mit.
Eine indische Handwerkerin errichtet eine energieeffiziente Kochstelle aus Lehm. © Allison Joyce

Wir unterstützen das Projekt mit einer Spende von 25 € für jeden Neukunden, der bis Ende 2017 zu uns wechselt. Das Geld fließt direkt in die Schulung und Unterstützung von Handwerkerinnen und Handwerkern, die die Kochstellen anfertigen, und in die Installation der neuen Herde. Durch Ausbildung und Wissensvermittlung vor Ort hat das Projekt nicht nur positive Folgen für Umwelt und Gesundheit, sondern fördert auch soziale Entwicklung und lokale Wertschöpfung.

Helfen Sie mit, indem Sie selbst wechseln oder möglichst viele Menschen zum Wechsel motivieren. Und vergessen Sie nicht, diese Aktion über Facebook, twitter oder Google+ zu teilen. Denn jeder Wechsel trägt dazu bei, die Lebenssituation indischer Familien nachhaltig zu verbessern und dabei das Klima zu schützen.

Gemeinsam schaffen wir was!

Sebastian Sladek, Vorstand der EWS

Unser Projektpartner ‹green energy against poverty› führt all seine Projekte gemeinsam mit erfahrenen einheimischen Partnerorganisationen durch. Die Projekte müssen helfen, Armut zu bekämpfen, nachhaltig sein und Menschen motivieren, Ideen und Dinge gemeinsam zu entwickeln. Diese Einstellung spiegelt wider, was auch uns antreibt: Die Sicherheit, dass positive Veränderung immer dann wirksam wird, wenn viele Mitstreiter an einem Strang ziehen und weitere von der guten Sache überzeugen können. Gemeinsam können wir mehr erreichen: Unterstützen darum auch Sie dieses Projekt mit Ihrem Wechsel oder Ihrer Weiterempfehlung!

Sebastian Sladek, Vorstand der EWS