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Weihnachtsaktion: Sauberes Wasser für Bhutans Dörfer

Eine Familie mit zwei Kindern steht auf der Plattform einer Wellblechhütte in Stelzenbauweise, vor ihnen ein Wasserbehäter.

Unsere Weihnachtsaktion ist beendet

Im Distrikt Tsirang im Süden Bhutans wird die Trinkwasserversorgung aufgrund des Klimawandels immer schwieriger. Deshalb unterstützten wir mit unserer Weihnachtsaktion 2019 das Trinkwasserprojekt des Vereins «Nomadenhilfe», um die Perspektiven für die bhutanische Landbevölkerung nachhaltig zu verbessern.

Eine lachende Frau mit zwei Ziegen vor kleinen Feldern und bewaldeten Berghängen
Die Bevölkerung im Süden Bhutans lebt vom Landbau, viele Familien besitzen zudem ein paar Ziegen oder Kühe. Foto: Kencho Wangdi

Das Projekt erhält eine Spende von 25 € für jeden Neukunden, der im Rahmen unserer Weihnachtsaktion 2019 zu uns wechselte.

Das Geld fließt direkt in die Anschaffung und Installation von solarbetriebenen Wasserreinigungsanlagen und Wassertanks, die als sichere Trinkwasserquelle und zur Bewässerung dienen. Diese Anlagen werden an Schulen in sieben Dörfern errichtet, um dort eine zuverlässige und gesundheitlich unbedenkliche Wasserversorgung zu gewährleisten. Die Tanks sind so groß dimensioniert, dass mit ebenfalls solarbetriebenen Pumpen auch die Haushalte versorgt und die Felder rund um die Dörfer bewässert werden können.

Auch wenn unsere Weihnachtsaktion mittlerweile beendet ist, können Sie über folgenden Link weiterhin direkt an das Projekt spenden.

 

Der Anfang ist bereits gemacht – helfen Sie mit!

In einer ärmlichen Hütte stehen ein junger Mann und eine ältere Bäuerin neben einer Wasserreinigungsanlage
Der Projektinitiator Gewang Dorji von DRPL erläutert die Funktionsweise der Wasserfilter. Foto: Kencho Wangdi

Seit April 2019 unterstützen die EWS den Verein «Nomadenhilfe» dabei, zunächst Haushalte im Distrikt Tsirang, die weit von den zentral gelegenen Dorfschulen entfernt liegen, mit Photovoltaik- und Wasserreinigungsanlagen zu versorgen. Der solar erzeugte Strom wird nicht nur zur Trinkwassergewinnung, sondern auch zur Beleuchtung genutzt, was dazu beiträgt, CO2-Emissionen durch Petroleumlampen zu verringern. Nun sollen auch Schulen und die darum liegenden Dörfer in gleicher Weise versorgt werden.

«Nomadenhilfe e. V.» kooperiert dabei mit der 2016 gegründeten lokalen Partnerorganisation «Druk Rangyuel Phendeyling» (DRPL). Alle Projektideen gehen von den Bedürftigen aus; die Organisation arbeitet getreu dem Motto «Hilfe zur Selbsthilfe» und bindet die Begünstigten zu jedem Zeitpunkt in die Projektabläufe ein. DRPL engagiert sich insbesondere in den Bereichen Ländliche Entwicklung, Bildung und Ausbildung sowie Sport und Fußball.

Wenn Sie dieses Projekt direkt durch eine Spende unterstützen möchten, haben Sie auf der Website der «Nomadenhilfe e. V.» Gelegenheit dazu.