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Fragen und Antworten

Fragen zu aktuellen Themen

Es erreichen uns derzeit viele Fragen zu unserem Neukundenpreis, zur allgemeinen Preisentwicklung und Sondertarifen wie Wärmepumpen- und Autostrom sowie zu unseren Biogastarifen, zur Dezember-Soforthilfe für Gaskunden, aber auch zu den geplanten Preisbremsen für Strom und Gas. Hier möchten wir diese Fragen gebündelt beantworten.

Aktuelles zum Thema …

    • Die Strompreise werden zum Jahreswechsel steigen

      Zum Jahreswechsel erfolgt eine reguläre Preisanpassung: Aufgrund der stark gestiegenen Einkaufspreise werden wir unsere Preise ab Anfang 2023 für EWS-Ökostrom erhöhen müssen. In unserem Jahresschreiben – Ende November – werden wir Sie detailliert darüber informieren. Die notwendigen Anpassungen der Abschläge werden wir mit der Preisanpassung kommunizieren.

    • Auch wir sind von volatilen Preisen an der Strombörse betroffen, dazu kommt die Unsicherheit durch den Ukraine-Krieg

      Aufgrund der Gesetze des freien Markts orientieren sich auch die Ökostromlieferanten bei der Preisfindung an der Strombörse. Dort steigen die Preise seit Herbst 2021 und schwanken auch stark, was die Preissituation in hohem Maße unkalkulierbar macht. Das liegt unter anderem am sogenannten «Merit-Order-Effekt», der bewirkt, dass letztlich die Gaskraftwerke den Strompreis bestimmen. Durch den Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Unsicherheiten in der weltweiten Energiebeschaffung hat sich die Situation weiter verschärft. Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass sich der Markt kurzfristig beruhigen wird. eine ausführlichere Antwort lesen Sie in unserem Blog-Artikel: Warum steigt in der fossilen Energiekrise auch der Preis für Ökostrom?

    • Ihre Stromversorgung ist gesichert

      Als erfahrener Energieversorger beschaffen wir Ökostrom lange im Voraus. Aufgrund dieser soliden und weitsichtigen Energiebeschaffung können wir jederzeit die Versorgung unserer Bestandskundinnen und -kunden mit Ökostrom sicherstellen.

    • Die Strommengen, die wir zum Vorkrisenpreis beschaffen konnten, sind begrenzt

      Die EWS haben ihre Strommengen im Voraus unter Bedingungen beschafft, in denen die derzeitige Ausnahmesituation naturgemäß nicht mit einbezogen werden konnte. Deswegen sind die Strommengen, die zum Vorkrisenpreis beschafft wurden, begrenzt. Tarifänderungen, zum Beispiel das Hinzubuchen von Wärmepumpenstrom, würden im Bereich der Bestandskundinnen und -kunden dazu führen, dass der Stromverbrauch steigt. Diese größeren Mengen sind im Beschaffungsportfolio nicht gedeckt und müssten zum aktuell sehr hohen Marktpreis nachbeschafft werden. In Abwägung von unternehmerischem Risiko und unternehmerischer Verantwortung wurde deswegen die Möglichkeit der Tarifänderungen für Bestandskundinnen und -kunden vorübergehend ausgesetzt.

    • Grund ist die angespannte Situation auf dem Energiemarkt

      Vor dem Hintergrund der andauernden Kriegshandlungen in der Ukraine und der damit verbundenen angespannten Situation auf dem Energiemarkt haben wir uns dafür entschieden, derzeit nur unseren regulären EWS-Ökostromtarif anzubieten. Spezialtarife wie Wärmepumpen- und Autostrom, aber auch unsere Biogas-Klima-Tarife bleiben in Abwägung von unternehmerischem Risiko und unternehmerischer Verantwortung bis auf Weiteres ausgesetzt.

      Unser Info-Service informiert Sie, sobald wir diese Tarife wieder anbieten

      Wir hoffen, Sie sehr bald wieder mit unseren Sondertarifen beliefern zu können! Sobald das wieder möglich ist, informieren wir Sie umgehend per E-Mail. Bitte hinterlassen Sie dazu gern Ihre Kontaktdaten – unser Info-Service hält Sie auf dem Laufenden! Hier können Sie sich zum Info-Service anmelden.

    • Bei unseren Fragen und Antworten zum Ökostrom

      Alle Fragen zu Wechsel und Umzug, zu Ihrem Vertrag oder zu Ihrer Rechnung beantworten wir Ihnen ausführlich aus der Seite «Fragen zum Ökostrom».

       

    • Neben der Gasumlage führt auch die Marktsituation zu einer Preiserhöhung

      Zum Jahreswechsel erfolgt eine reguläre Preisanpassung: Aufgrund der stark gestiegenen Einkaufspreise werden wir unsere Preise ab Anfang 2023 für Biogas erhöhen müssen. In unserem Jahresschreiben – Ende November – werden wir Sie detailliert darüber informieren. Die notwendigen Anpassungen der Abschläge werden wir mit der Preisanpassung kommunizieren.

    • Ihre Gasversorgung ist gesichert

      Die bundesweite Versorgungslage ist für Privathaushalte gesichert: Im Falle eines möglichen Engpasses sind diese durch die geltende Gesetzeslage privilegiert und genießen einen Versorgungsvorrang vor anderen Abnehmern – beispielsweise durch Drosselungen in der Industrie.

    • Ein zu geringes Angebot führt zu teureren Preisen

      Die extrem gestiegenen Erdgaspreise haben auch die Preise für Biogas in die Höhe getrieben. Gleichzeitig gibt es durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen eine starke Nachfrage nach Biomethan als Kraftstoff. Die Nutzung von Biomethan im Treibstoffsektor hat sich seit 2016 fast verdreifacht, insgesamt wird aber kaum mehr Biomethan hergestellt als vor fünf Jahren. Für Anbieter wie die EWS wird es deshalb immer schwieriger, Biogas für die Wärmeversorgung beschaffen.

    • Bei unseren Fragen und Antworten zum Biogas

      Alle Fragen zu ihrem Vertrag zu, Ihrer Rechnung oder für den Falll eines Umzugs beantworten wir Ihnen ausführlich aus der Seite «Fragen zum Biogas».

    • Hinweis: Die Strom- und Gaspreisbremse befinden sich aktuell noch in laufenden Gesetzgebungsverfahren. Bis zum Jahresende sollen voraussichtlich beide Gesetze von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden.

    • Als Maßnahme, um die Energiekosten bezahlbar zu halten

      Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen sollen 2023 mit Preisbremsen für Gas und Strom spürbar von den stark gestiegenen Kosten entlastet werden: Sie können eine Basisversorgung zu günstigeren Preisen nutzen. Ziel ist es, die Energiekosten bezahlbar zu halten und zugleich eine sichere Versorgung mit Gas zu gewährleisten, damit Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Industrie und Mittelstand heil durch diese Krise kommen. Damit die Motivation zum Energiesparen bleibt, greift ab einem gewissen Verbrauch der Marktpreis.

      Die Bundesregierung greift für die Preisbremsen die Vorschläge der unabhängigen «ExpertInnen-Kommission Gas und Wärme» auf. Diese wird in Kürze Gesetzentwürfe zur Umsetzung auf den Weg bringen.

      Weitere Details finden Sie auf der Webseite der Bundesregierung.

    • Durch die Deckelung des Verbrauchspreises und Dämpfung des Grundpreises für Strom

      Die Preisbremse für Strom soll ab Januar 2023 dazu beitragen, dass die Stromkosten insgesamt sinken. Der Strompreis für private Verbraucher sowie kleine und mittlere Unternehmen wird daher bei 40 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. Dies gilt für den Basisbedarf von 80 % des Vorjahresverbrauchs. Für Industriekunden liegt der Deckel bei 13 Cent für 70 % des Verbrauchs im Vorjahr. Da neben dem Verbrauchspreis auch die Netzentgelte Bestandteil der Stromkosten sind, soll der Anstieg der Netzentgelte im deutschen Stromnetz ebenfalls gedämpft werden.

    • Durch die Deckelung des Verbrauchspreises

      Für private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen (mit unter 1,5 Millionen Kilowattstunden Gasverbrauch im Jahr) sowie für Vereine soll der Gaspreis von spätestens März 2023 bis April 2024 bei 12 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt werden – angestrebt wird die rückwirkende Geltung zum 1. Februar. Auch der ebenfalls von den hohen Preisen betroffenen Industrie soll eine befristete Gaspreisbremse ab Januar 2023 helfen, Produktion und Beschäftigung zu sichern. Der Preis für die Kilowattstunde wird hier auf 7 Cent gedeckelt.

    • Die Soforthilfe ist eine kurzfristige Entlastung für Gaskunden

      Die Bundesregierung hat eine Dezember-Soforthilfe beschlossen, um Gasverbraucherinnen und -verbraucher kurzfristig zu entlasten. Diese Soforthilfe wird in Form einer Einmalzahlung für Dezember geleistet und soll den Zeitraum bis zur geplanten Gaspreisbremse überbrücken. Dadurch entfällt für Sie als Gaskundin oder -kunde einmalig die Pflicht, die vertraglich vereinbarte Voraus- oder Abschlagszahlung für den Monat Dezember zu leisten. 

    • Alle Privatkundinnen und -kunden sowie kleine Unternehmen, die Gas beziehen

      Von der Soforthilfe profitieren Privathaushalte sowie kleine und mittelständische Unternehmen, die über Standardlastprofile (SLP) abgerechnet werden und weniger als 1,5 Millionen Kilowattstunden Gas im Jahr verbrauchen. Ihnen wird die Abschlagszahlung im Dezember erlassen. Ausgenommen sind dabei Unternehmen, die das bezogene Erdgas zur kommerziellen Strom- oder Wärmeerzeugung nutzen.

      Gewerbekunden mit einer Registrierenden Leistungsmessung (RLM) werden von uns separat kontaktiert, um die Anspruchsberechtigung zu prüfen.

    • Auf Basis Ihrer Verbrauchsprognose und zu den am 1. Dezember gültigen Preisen

      Die Soforthilfe wird auf Basis einer Formel berechnet: Grundlage dafür ist unsere Jahresverbrauchsprognose aus dem Monat September. Diese wird durch zwölf (Monate) geteilt und mit dem am 1. Dezember gültigen Arbeitspreis Ihres Tarifs multipliziert. Dazu wird noch der für Dezember gültige Grundpreis addiert.

      Dies klingt zunächst kompliziert, soll aber einen Anreiz zum Sparen bieten: Wenn Sie weniger Gas verbrauchen als prognostiziert, kommt Ihnen dennoch der volle Betrag laut Rechnung oben zugute. Hilfreiche Tipps und Tricks zum Energiesparen haben wir für Sie in unserem Blog zusammengestellt: www.ews.jetzt/energiesparen

    • Nein – die Abwicklung der Soforthilfe nehmen wir für Sie vor

      Für alle Gaskundinnen und -kunden der EWS, die sich zum 1. Dezember 2022 bei uns in Versorgung befinden, berechnen und beantragen wir automatisch die Soforthilfe. Die Soforthilfe wird dann aus Mitteln des Bundes finanziert.

    • Die Abschlagszahlung für Dezember wird ausgesetzt; die Verrechnung erfolgt mit der Jahresverbrauchsabrechnung

      Zunächst wird die Abschlagszahlung für Dezember ausgesetzt. Parallel berechnen wir wie beschrieben die einmalige Soforthilfe und beantragen diese beim Bund. In Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung wird diese dann berücksichtigt und entsprechend ausgewiesen.

      Sollten Sie uns eine Einzugsermächtigung gegeben haben, werden wir diese im Dezember pausieren und den Abschlag im Dezember nicht einziehen.

      Wenn Sie per Dauerauftrag zahlen: Diesen bitte pausieren

      Wenn Sie uns den Abschlag per Dauerauftrag zahlen, bitten wir Sie, diesen im Dezember zu pausieren. Sollten Sie uns dennoch den Abschlag für Dezember überweisen, geht Ihnen die Soforthilfe natürlich nicht verloren: Wir werden die Einmalzahlung des Bunds und Ihre Zahlung bei Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung berücksichtigen, einzeln ausweisen und verrechnen.

       

    • Die Gasspeicherumlage

      Es gibt eine neue Gasumlage: Die Gasspeicherumlage – die ursprünglich geplante Gasbeschaffungsumlage ist kurzfristig widerrufen worden.

      Die Höhe der Gasspeicherumlage beträgt 0,059ct/kWh (netto). Die Gasspeicherumlage soll Kosten ersetzen, die zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit entstehen, etwa für den Einkauf von Gas. Ziel dieser Umlage ist die Einhaltung der Füllstandsvorgaben für die Gasspeicher: Sie sollen am 01.11.2022 zu mindestens 95 Prozent gefüllt sein. Die Umlage wird von 01.10.2022 bis voraussichtlich 31.03.2025 erhoben und kann alle sechs Monate angepasst werden. Für die erste Umlageperiode gilt eine Ausnahme: Hier ist eine Anpassung bereits nach drei Monaten, also am 31.12.2022, möglich.

      Zusätzlich steigt die Bilanzierungsumlage von bisher 0,00ct/kWh auf 0,57ct/kWh (netto). Unter folgendem Link finden sie weitere Details zu den neuen Umlagen der zuständigen Trading Hub Europe (THE).

    • Ab dem 01. Oktober 2022

      Die Gasspeicherumlage wird ab dem 1. Oktober 2022 bis voraussichtlich Ende März 2025 erhoben. Gleichzeitig wird die erhöhte Bilanzierungsumlage ebenfalls ab 1. Oktober 2022 erhoben und wird auf Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung separat ausgewiesen.

      Die Berechnung erfolgt automatisch mit ihrer nächsten Jahresverbrauchsabrechnung. Der Grundpreis ist davon nicht betroffen.

    • Nein – gegebenenfalls zu viel bezahlte Beträge erhalten Sie zurück

      Ihre Abschlagszahlungen bleiben gleich. Mit der Jahresverbrauchsabrechnung wird Ihr tatsächlicher Jahresverbrauch mit der jeweils gültigen Gasumlage und dem aktuellen Mehrwertsteuersatz ermittelt. Gegebenenfalls zu viel bezahlte Beträge werden dann verrechnet und gutgeschrieben.

      Sollten Sie dennoch eine Anpassung Ihrer Abschläge wünschen, bitten wir Sie um eine schriftliche Mitteilung unter Angabe Ihrer Vertrags- und Zählernummer. Gerne können Sie dazu unser Online-Formular nutzen.

    • Ja, die Umlage wird pro verbrauchter kWh erhoben und betreffen alle Gaslieferverträge, auch Biogas

      Durch die Gasspeicherumlage sowie die angepasste Bilanzierungsumlage erhöht sich ihr Arbeitspreis ab dem 1. Oktober 2022 um 0,629ct/kWh netto.

      Die Berechnung erfolgt automatisch mit ihrer nächsten Jahresverbrauchsabrechnung. Der Grundpreis ist davon nicht betroffen.

    • Nein, ihr Strompreis ist von der Gasumlage nicht betroffen

    • Nein, der Grundpreis ist hiervon nicht betroffen und bleibt unverändert

    • Ja, denn die Umlage ist für alle Gassorten gleich hoch, auch für Biogas

      Ziel der Gasumlage ist eine solidarische Verteilung der zusätzlichen Kosten durch die Ersatzbeschaffung. Damit soll die Sicherung der Gasinfrastruktur sowie die Versorgungssicherheit wirklich aller Gaskunden in Deutschland gewährleistet werden, unabhängig von der Gasqualität.

    • Nein, die EWS werden bei allen Verträgen eine Abschlagsänderung prüfen und Sie entsprechend informieren

      Es besteht kein Handlungsbedarf von Ihrer Seite. Falls Sie Ihren Abschlag selbstständig ändern möchten, nutzen Sie gerne unter Angabe des Grundes unser Online-Formular zur Abschlagsänderung.

    • Nein, Sie erhalten keine separate Jahresverbrauchsabrechnung

      Die Gasumlagen werden in Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung ab dem 01.10.2022 automatisch mit berücksichtigt.

    • Nein, derzeit sind in unserer Gasversorgung keinerlei Tarifänderungen möglich

    • Ja – denn die beste Energie ist die, die wir gar nicht erst verbrauchen

      Energiesparen trägt dazu bei, den Bedarf an Gas und Strom zu verringern, energiepolitisch unabhängiger zu werden, Geld zu sparen und das Klima zu schützen. Jeder Beitrag zählt! Hier finden Sie unsere Tipps zum Gassparen.

    • Die Preise werden voraussichtlich steigen

      Aufgrund der aktuellen Entwicklung müssen wir davon ausgehen, dass die Preise ab 2023 steigen werden. Derzeit können wir jedoch zur Preishöhe noch keine konkrete Aussagen treffen.