Direkt zum Inhalt der Seite springen
Fragen und Antworten

Fragen zur Corona-Krise?

Was jetzt wichtig ist

Liebe Kunden, liebe Genossenschaftsmitglieder,

aktuell gibt es in Verbindung mit der Pandemie durch das neuartige Coronavirus viel Unsicherheit. An dieser Stelle wollen wir Ihnen die häufigsten Fragen nach unserem aktuellen Kenntnisstand beantworten. Da die Entwicklung sehr dynamisch ist, werden diese Informationen bei Bedarf ergänzt oder geändert.

    • Von Anfang Juli 2020 bis zum Jahresende 2020

      Von 01.07. bis 31.12.2020 betrug der Mehrwertsteuersatz nur 16 % statt 19 %. Ab 01.01.2021 gilt wieder der volle Mehrwertsteuersatz von 19 %. Dies hat eine erneute Anpassung der – für den Zeitraum der Steueränderung gesenkten – Preise zur Folge. Alle Preisberechnungen auf der Website erfolgen auf Basis des aktuell wieder gültigen Mehrwertsteuersatzes von 19 %.

    • Änderungen der Mehrwertsteuer betrafen auch die Energiepreise

      Die zeitlich befristete Senkung des Mehrwertsteuersatzes von 19 % auf 16 % wirkte sich auch auf die Endpreise von Strom und Gas aus. Sie betraf dabei sowohl den Grund- als auch den Arbeitspreis (inklusive aller gesetzlichen Steuern und Abgaben).

      Die temporäre Steuersenkung reichten wir durch, daher waren die Preise in diesem Zeitraum niedriger

      Die EWS wendeten den reduzierten Mehrwertsteuersatz auf den Nettopreis für die Strom- und Gaslieferungen an. Die Endpreise für die ausgeführten Leistungen waren daher in diesem Zeitraum niedriger. Wir haben für den Zeitraum der Steuerreduzierung die Senkung also 1:1 an Sie weitergegeben.

    • Der Abrechnungszeitraum ist entscheidend

      Der reduzierte Mehrwertsteuersatz wird für den Zeitraum der temporären Mehrwertsteuersenkung in Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung angewendet. Die Abgrenzung auf die Zeiträume mit 19 % und 16 % Umsatzsteuer erfolgt spartenabhängig nach den jeweils anerkannten Methoden.

    • Ihre Abschlagszahlungen bleiben gleich

      Bei der Jahresverbrauchsabrechnung wird Ihr tatsächlicher Jahresverbrauch mit den jeweils gültigen Mehrwertsteuersätzen berechnet.

      Sollten Sie eine Anpassung Ihrer Abschläge wünschen, bitten wir Sie um eine schriftliche Mitteilung unter Angabe Ihrer Vertrags- oder Zählernummer. Gerne können Sie dazu unser Online-Formular zur Abschlagsänderung nutzen.

    • Keine Zählerstandsmeldungen nötig

      Nein, wir benötigen zum Ende des Zeitraums der Mehrwertsteuersenkung keine Meldung der Zählerstände. Die Abgrenzung auf die Zeiträume mit 19 % und 16 % Umsatzsteuer erfolgt spartenabhängig nach den jeweils anerkannten Methoden.

      Wenn Sie dennoch eine Abgrenzung aufgrund eines abgelesenen Zählerstandes wünschen, teilen Sie uns den Zählerstand zum 31.12.2020 bitte zeitnah mit. Gerne können Sie dazu unser Online-Formular nutzen.

    • Nein, Sie erhalten wie immer Ihre Jahresabrechnung

      Wir werden Ihnen keine separate Rechnung anlässlich der temporären Mehrwertsteuersenkung erstellen. Sie erhalten Ihre Jahresverbrauchsabrechnung zu dem Ihnen bekannten Zeitpunkt. Diese Abrechnung wird alle Mehrwertsteuerveränderungen über den abgerechneten Zeitraum berücksichtigen und abbilden.

    • Nein – bis auf die Berücksichtigung der Steuersenkung

      In der Jahresverbrauchsabrechnung werden wir für Leistungen, die im Zeitraum der Mehrwertsteuersatzreduzierung ausgeführt wurden, auch den entsprechend reduzierten Mehrwertsteuersatz anwenden. Ansonsten verändert sich die Ermittlung der in Rechnung gestellten Leistungen nicht.

    • Berechnung jederzeit zum aktuell gültigen Steuersatz

      Die Tarifrechner auf der EWS-Webseite verwenden stets den gesetzlichen Mehrwertsteuersatz. Seit dem 16.11.2020 wurden die Preise wieder mit einem Mehrwertsteuersatz von 19% angegeben, da der Belieferungsbeginn für Ihren Strom- oder Gasbezug voraussichtlich erst ab dem 01.01.2021 erfolgt. Sollte es zu einem früheren Belieferungsbeginn gekommen sein, wird der Lieferungszeitraum in 2020 mit dem gesenkten MwSt-Satz von 16 % abgerechnet.

       

    • Ganz klare Antwort: ja.

      Es sind keine Versorgungslücken zu befürchten, egal ob Sie im Netzbereich der EWS wohnen oder anderswo Strom oder Gas von uns beziehen. Die Energiebranche in Deutschland sieht sich insgesamt als bestens aufgestellt für alle eintretenden Situationen. Dafür sorgen ständig durchgeführte Risikobewertungen und bestehende Notfallpläne, wie auch wir sie vorhalten.

    • Der Betrieb läuft weiter

      Auch bei uns arbeiten alle Mitarbeiter, denen es möglich ist, im Homeoffice. Für Mitarbeiter im Außendienst und auf dem Betriebsgelände gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln. Unser eigenes Strom-, Gas- und Nahwärmenetz wird weiterhin ohne Einschränkungen betrieben.

      Kontakte reduziert

      Persönliche Besuche in unseren Betriebsstätten sind derzeit nicht möglich. Veranstaltungen und Führungen werden bis auf Weiteres nicht stattfinden, so lange der Krisenzustand anhält.

    • Rückläufiger Stromverbrauch

      Einerseits sind alle zuhause, streamen stundenlang Filme und Serien und kochen vielleicht auch häufiger als sonst. Andererseits sind fast alle Läden, Lokale, Firmen und Fabriken geschlossen. Und dieser Faktor fällt mehr ins Gewicht, besonders, wenn energieintensive Unternehmen wie die Auto-, Chemie- oder Stahlindustrie den Betrieb herunterfahren. An der Strombörse ist durch die geringere Nachfrage bereits der Strompreis gesunken. Dass diese Senkung beim Verbraucher ankommt, ist jedoch leider nicht zu erwarten, da die Berechnung der Stromtarife über längere Zeiträume hinweg erfolgt.

      Auch um die Stabilität des Netzes muss man sich keine Sorgen machen: Auf Schwankungen durch sinkenden oder steigenden Stromverbrauch sind die Netzbetreiber grundsätzlich eingestellt.