Viele Antworten auf Ihre Fragen

Ich habe noch weitere Fragen, an wen kann ich sie stellen?
Sie können gerne per E-Mail direkt mit uns Kontakt aufnehmen. Ansprechpartner zu verschiedenen Themengebieten finden sie hier.

 

 

1. Fragen zum Wechsel

2. Fragen zum Vertrag

3. Fragen zur Rechnung

4. Fragen zum Umzug/Einzug/Auszug

5. Verschiedene Fragen

6. Fragen zum Förderprogramm

1. Fragen zum Wechsel

1.1. Kann ich überall in Deutschland zur EWS wechseln?
Ja, überall, egal ob in Hamburg, Berlin, den neuen Bundesländer, oder wo auch immer.
Es gibt allerdings einige wenige Ausnahmen von Netzbetreibern, bei denen eine Versorgung über fremde Lieferanten per Netznutzung nicht möglich ist, weil es dort keine physische Anbindung an das deutsche Stromnetz gibt.
Die Stadtwerke Lindau (Bodensee), die Elektrizitätswerke Reutte GmbH & Co KG, die Voralberger Kraftwerke AG und die Stromversorgung Inzell eG werden über das Österreichische Netz versorgt.
Über das Schweizer Netz werden am Hochrhein versorgt die Gemeindewerke Hohentengen, das E-Werk Kanton Schaffhausen, die Gemeindewerke Jestetten und Teile des Elektrizitätswerkes Singen, z.B. in den Ortsteilen: Singen-Bohlingen, Singen-Überlingen, Rielasingen, Worblingen, Rielasingen-Arlen, Gottmadingen, Gottmadingen-Randegg und Gottmadingen-Bietingen. Wir können Sie leider nicht versorgen, wenn Sie in einem der oben angegebenen Orte wohnen. Im Zweifelsfall fragen Sie einfach bei uns an.
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1.2. Wie geht der Wechsel vor sich?
Sie müssen nichts weiter machen, als unseren Auftrag zur Stromlieferung auszufüllen und uns die zum Wechsel notwendigen Daten zur Verfügung zu stellen. Bitte schicken Sie uns Ihren Auftrag, zusammen mit einer Kopie Ihrer Stromrechnung, oder auch der Originalrechnung, die wir mit der Bestätigung des Eingangs wieder zurückschicken. Sie können die Unterlagen auch faxen oder einscannen und per Mail an uns schicken. Aus der Stromrechnung können wir alle Daten entnehmen, die für uns wichtig sind, wie z.B. Kundennummer, Zählernummer, und Jahresverbrauch. Diese Daten benötigen wir für die Ummeldung der Stromversorgung auf uns. Zum Wechseltermin sollte der Kunde seinem alten Lieferanten den abgelesenen Zählerstand mitteilen. Oft schickt der alte Versorger auch ein Ableseformular zum Wechseltermin, aber das wird sehr unterschiedlich gehandhabt, oft wird auch einfach geschätzt. Ein abgelesener Zählerstand ist einem geschätzten Zählerstand immer vorzuziehen. Informationen zum Umzug, Einzug, Auszug finden Sie unter 4.4.1 – 4.4.3. Nach oben

 

 

1.3. Kostet der Wechsel etwas?
Nein, der Wechsel kostet nichts, weder beim alten Versorger noch bei uns. Nach oben

 

 

1.4. Kann ich wechseln, auch wenn ich kein eigenes Haus habe, sondern in einer Mietwohnung wohne?
Es kann jeder Stromkunde wechseln, der einen eigenen Stromzähler hat. „Eigen“ bedeutet, dass der Stromzähler auf seinen Namen läuft und er eine Rechnung von einem Stromlieferanten bekommt. Dabei ist es völlig egal, ob er in einem Haus oder einer Mietwohnung wohnt. Nach oben

 

 

1.5. Muss ich meinem Vermieter sagen, dass ich meinen Stromlieferanten wechsle?
Nein, normalerweise nicht! Jeder, der einen Stromzähler auf seinen Namen hat, kann ohne Weiteres wechseln. Sollten Sie Ihre Stromrechnung jedoch direkt vom Vermieter bekommen, müssen Sie sich mit ihm in Verbindung setzen.  Nach oben

 

1.6. Sind Umstellungen oder technische Veränderungen in meinem Haushalt nötig, wenn ich zu den Elektrizitätswerken Schönau wechsle?
Nein, überhaupt nicht. Sogar der Stromzähler bleibt der Alte. Neben den Netznutzungsentgelten für den Strom zahlen nämlich die Elektrizitätswerke Schönau an Ihren Netzbetreiber auch die Gebühren für den Stromzähler. Dafür wird er wie bisher von dem Netzbetreiber abgelesen, geeicht usw. Nach oben

 

1.7. Wer liest nach dem Stromwechsel meinen Zähler ab?
Das macht, wie vorher auch, der Netzbetreiber vor Ort. Er schickt einen Kundendienstmitarbeiter zur Ablesung vorbei oder er fordert Sie mit einer Ablesekarte auf, ihm den Zählerstand zu einem bestimmten Termin mitzuteilen. Wenn keine Ablesung möglich ist und/oder Sie die Ablesekarte nicht zurückschicken, schätzt er aufgrund Ihres Verbrauches in der Vergangenheit den Zählerstand zu dem angegebenen Termin. Da eine Schätzung immer Ungenauigkeiten mit sich bringt, ist es auf jeden Fall besser, den Zähler abzulesen. Die Ermittlung des Zählerstandes erfolgt über den Netzbetreiber vor Ort, weil dieser in der Regel auch der Eigentümer des Zählers ist. Nach oben

 

1.8.  Wer ist für Störungen zuständig, wenn ich den Strom in Zukunft von den Elektrizitätswerken Schönau beziehe?
Der Netzbetreiber vor Ort. Er erhält für die Netzbenutzung die sogenannten "Netznutzungsentgelte", die ihn verpflichten, das Netz in einem einwandfreien technischen Zustand zu erhalten und auch Störungen sofort zu beheben. Er darf keinen Unterschied machen zwischen Kunden, die sein eigener Vertrieb mit Strom beliefert und Kunden, die einen anderen Stromlieferanten haben. Nach oben

 

1.9. Ich habe eine Nachtspeicherheizung/Wärmepumpe - versorgen Sie diese auch?
Wir versorgen auch sogenannte unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen, Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen, sind aber dabei immer wesentlich teurer als der Versorger vor Ort. Wir haben uns zu der Versorgung von Stromheizungen deshalb entschlossen, weil uns viele unserer Kunden darum gebeten haben, damit sie für diese besonders umweltunfreundliche Art zu heizen wenigstens sauberen Strom nutzen können. Wenn ein Stromkunde für die Nachtspeicherheizung einen extra Zähler hat auf dem kein Haushaltstrom berechnet wird, kann er auch mit diesem Zähler bei dem Versorger vor Ort bleiben und mit dem Haushaltsstrom zu uns wechseln. Nach oben

 

1.10. Kann ich bei Ihnen auch Nachtstrom beziehen?
Ja, wir können Nachtstrom (NT)  liefern, aber leider nur zum selben Preis wie Tagstrom (HT). Das hängt damit zusammen, dass wir nachts weder weniger Netznutzungsentgelt zahlen müssen, noch weniger für den Strom, der in der Nacht verbraucht wird. Wir müssen die Kunden nach sogenannten Standardlastprofilen versorgen, d.h. hier ist fest vorgegeben, wie hoch der Nachtstromanteil ist.
Wie sich der Kunde tatsächlich verhält ist daher egal und wirkt sich bei uns in der Kalkulation nicht positiv aus. Die Grundgebühren für einen sogenannten Doppeltarifzähler müssen leider dennoch bezahlt werden, weil der Netzbetreiber uns diese auch in Rechnung stellt. Die Grundgebühr für einen Doppeltarifzähler beträgt statt 6,90 € im Monat 8,20 €.
Der Netzbetreiber ist, was das betrifft, eindeutig im Vorteil. In unserem eigenen Netz können wir die Kunden auch mit günstigerem Nachtstrom beliefern, aber leider nicht bundesweit. Kein sogenannter Fremdversorger, sei er nun Ökostromanbieter oder einfach nur „Egalstrom“-Verkäufer bietet einen niedrigeren Tarif für Nachtstrom. Nach oben

 

2. Fragen zum Vertrag

2.1. Wie lange muss ich mich bei den Elektrizitätswerken Schönau vertraglich binden?
Es gibt keine Vertragsbindung oder Anfangslaufzeit. Der Stromliefervertrag kann vom Kunden und von den EWS mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden.
Möchte der Kunde den Lieferanten wechseln, so empfehlen die EWS die Kündigung beim alten Lieferanten durch den neuen Lieferanten vornehmen zu lassen, um einen reibungslosen Lieferantenwechsel sicher zu stellen. 
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2.2. Kann ich den Vertrag widerrufen oder stornieren?
Ja, der Vertrag kann innerhalb von 2 Wochen nach Abschluss widerrufen werden. (so auch zu lesen auf dem Vertrag).  Nach oben

 

2.3. Muss ich meinem jetzigen Stromlieferanten selbst kündigen?
Nein, die Elektrizitätswerke Schönau erledigen alles für Sie! Sie brauchen sich um nichts weiter zu kümmern. Nach oben

 

2.4. Wie lange dauert es, bis ich nach Vertragsabschluss mit den Elektrizitätswerken Schönau mit dem Strom der EWS beliefert werde?
In der Regel ca. 6 Wochen, nachdem Ihr ausgefüllter Vertrag bei uns eingegangen ist. Die Umstellung erfolgt jeweils zum Ersten eines Monats, außer bei Einzügen, hier wird die Versorgung zum Einzugsdatum beantragt. Sobald wir den genauen Termin des Versorgerwechsels kennen, erhalten Sie von uns eine Benachrichtigung.
Wichtig: Außer bei Neueinzug sollte dem Vertrag am besten eine Kopie der letzten Stromrechnung beigelegt werden. Nach oben

 

2.5. Ich möchte zum nächsten Ersten wechseln, weil z.B. mein Stromversorger die Preise erhöht.
Für einen Stromwechsel müssen Wechselfristen eingehalten werden und zwar im Minimum vier Wochen zum nächsten Ersten. Auch wir benötigen ein paar Tage zur Auftragsbearbeitung, so dass man sagen kann: wenn Ihr Vertrag vollständig mit allen Daten bei uns bis zum 20. eines Monats vorliegt, findet der Wechsel zum Ersten des übernächsten Monats statt. Beispiel: wir bekommen Ihren Vertrag am 19. August die Versorgung kann zum 1.Oktober beantragt werden. Normalerweise muss der Vertrieb Preiserhöhungen so rechtzeitig mitteilen, dass der Kunde genügend Zeit hat, vor der Preiserhöhung zu wechseln, wenn er das möchte. Wir sind absolut an die Fristen gebunden und können den Wechsel nur unter der Einhaltung der Fristen beantragen, es sei denn, es handelt sich um einen Einzug oder Umzug. Nach oben

 

2.6. Muss ich unbedingt eine Kopie meiner Rechnung schicken?
Das ist uns am liebsten und ist auch am besten. Schickt uns der Stromkunde keine Rechnung, sondern schreibt die Daten einfach auf, so kann es zu Verwechslungen kommen. Die Zählernummer wird falsch notiert oder es wird der Zählerstand oder die Herstellernummer angegeben. Der Jahresverbrauch bezieht sich nicht auf 365 Tage, sondern auf mehr oder weniger Tage, wodurch wir dann zu viel oder zu wenig Strom für den Kunden einspeisen. Wir sehen nicht, wenn auf der Rechnung ein anderer Vertragspartner vermerkt ist, als auf dem Vertrag mit uns, etc … Die Kopie der Stromrechnung gibt uns die Sicherheit, dass wir die benötigten Daten alle vollständig vorliegen haben, bzw. Unstimmigkeiten erkennen und noch einmal nachfragen können. Nach oben

 

2.7. Ich finde meine Stromrechnung nicht, ich habe noch nie eine bekommen,  oder sie ist gerade beim Steuerberater – was tun?
Beim bisherigen Stromlieferanten kann man eine Kopie der letzten Stromrechnung anfordern. Notfalls geht es auch, wenn der Kunde uns Zählernummer und jährlichen Verbrauch nennt, wenn er noch nie eine Stromrechnung bekommen hat, gibt es ja auch keine andere Möglichkeit. Hat der Kunde gar keine Vorstellung, wie viel Strom er verbraucht, so kann man den Stromverbrauch aufgrund der Personen im Haushalt und mit einigen Sonderabfragen schätzen: wichtig dafür ist, ob man elektrisch kocht und backt und ob man das warme Wasser elektrisch bereitet. (Tabellen für Schätzung vorhanden). Nach oben

 

3. Fragen zur Rechnung

3.1. Von wem und wann bekomme ich in Zukunft meine nächste Stromrechnung und muss ich an den alten Lieferanten in Zukunft noch etwas zahlen?
Nein, Sie müssen absolut nichts mehr an den alten Lieferanten zahlen. Wir zahlen die Netznutzung und die Zählergebühr an den Netzbetreiber, aber das ist alles in unserem Preis schon enthalten. Sie bekommen also nur noch eine Rechnung von uns. In der Regel bleibt der Zeitpunkt der bisherigen Ablesung Ihres Stromzählers der gleiche wie bisher. Allerdings verschiebt sich die Stromrechnung etwas nach hinten, weil der Netzbetreiber ja erst uns die Netznutzungs-Rechnung mit den Zählerdaten erstellt, und wir dann mit den mitgeteilten Zählerdaten die Rechnung an Sie erstellen. Nach oben

 

3.2. Muss ich eine Einzugsermächtigung erteilen oder geht es auch ohne?
Es geht auch ohne, aber wir sind für eine Einzugsermächtigung sehr dankbar, weil es uns hilft, Verwaltungskosten zu sparen. Wenn Sie die monatlichen Abschläge überweisen, so müssen wir die Zahlungen alle einzeln überprüfen und einbuchen, was sehr zeitaufwändig ist.
Sie hingegen müssen an die Überweisung denken, oder daran, dass Sie einen Dauerauftrag ändern, wenn sich nach einer Rechnung die Abschläge verändern. Mit einer Einzugsermächtigung ist es für Sie und uns einfacher. Eine Einzugsermächtigung ist jederzeit widerrufbar, so dass es keinerlei Risiko für Sie darstellt, uns eine Einzugsermächtigung zu erteilen.
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3.3. Wie werden die Abschläge erhoben?
Einmal im Monat für den laufenden Monat. Also zwischen dem 15. und 20. Januar für Januar und so weiter. Die Abschläge werden wie bisher auch in der Jahresrechnung verrechnet. Hat der Kunde zu viel bezahlt, so bekommt er etwas zurück, hat er zu wenig bezahlt, muss er etwas nachzahlen. Nach oben

 

3.4. Kann ich auch im Voraus bezahlen und bekomme ich dafür eine Vergünstigung?   
Es ist auch möglich, jährlich, viertel- oder halbjährlich im Voraus zu bezahlen. Vergünstigungen gibt es hierfür nicht. Unser Abrechnungssystem ist auf monatliche Abbuchungen und Zahlungen programmiert, so dass alles, was davon abweicht, mit Mehraufwand verbunden ist. Nach oben

 

4. Fragen zum Umzug/Einzug/Auszug

4.1. Muss ich den Stromwechsel vor einem Umzug/Einzug beantragen oder kann ich damit noch bis zum Umzug/Einzug warten?
Sie sollten den Stromwechsel möglichst schon vor dem Umzug/Einzug einleiten. Sobald Sie wissen, wann Sie die neue Wohnung übernehmen und welche Zählernummer zur Wohnung gehört, sollten Sie uns den Auftrag zur Lieferung für die neue Wohnung zukommen lassen. Vermerken Sie auf Ihrem Auftrag zur Lieferung bei einem Einzug bitte das Datum der Wohnungsübernahme, die Zählernummer(n) und den voraussichtlichen Jahresverbrauch. Wenn Sie beim Einzug in eine neue Wohnung nicht aktiv einen Stromversorger auswählen, entsteht automatisch ein Stromliefervertrag mit dem Grundversorger (Lieferant vor Ort) zu dessen Standardtarif. Dieser Vertrag kann unter Einhaltung der üblichen Fristen jederzeit von einem neuen Lieferanten wieder gekündigt werden. Nach oben

 

4.2. Kann ich auch einen Stromlieferanten wählen, wenn ich neu baue?
Ja natürlich. Der Baustrom wird allerdings ausschließlich vom Lieferanten vor Ort geliefert. Sobald der/die Zähler in Ihrem neuen Haus gesetzt ist/sind, können Sie eine Ummeldung auf uns beantragen. Wir benötigen hierfür die Zählernummer(n), den Tag des Einbaus, sowie Ihren voraussichtlichen Jahresverbrauch. Nach oben

 

4.3 Wann muss ich meinen Auszug melden?
So früh wie möglich. Sobald der Übergabetermin der Wohnung, bzw. das Ende des Mietverhältnisses feststeht, sollten Sie uns die Daten mitteilen. Wir teilen dass dann dem Netzbetreiber mit. Am Übergabetag sollten Sie Ihren Stromzähler ablesen und den Zählerstand dem Netzbetreiber und uns schriftlich mitteilen. Wenn Sie den Zählerstand nicht ablesen, wird dieser vom Netzbetreiber geschätzt. Für die Endrechnung benötigen wir dann noch Ihre neue Adresse, damit wir Ihnen die Rechnung zustellen können.
Wenn Sie in Ihrer neuen Wohnung wieder über uns versorgt werden wollen, so nutzen Sie bitte unser Umzugsformular.
Wenn Sie in Ihrer neuen Wohnung nicht mehr über und versorgt werden können oder wollen, nutzen Sie bitte unser Auszugsformular. Nach oben

 

5. Verschiedene Fragen

5.1. Ich habe eine PV-Anlage. Kann ich meinen Strom auch an die Elektrizitätswerke Schönau verkaufen?
Nein, leider nicht. Der PV-Strom wird nach wie vor in das Netz des Netzbetreibers vor Ort verkauft. Von diesem erhalten Sie auch die gesetzlich vorgeschriebene Vergütung.
Allerdings nicht aus der Tasche des Netzbetreibers, denn dieser bekommt die Vergütung an Sie wieder erstattet. Der PV-Strom wird nicht direkt an die Kunden verkauft, sondern über die Übertragungsnetzbetreiber vermarktet. Nach oben

 

6. Fragen zum Förderprogramm

6.1. Warum fördert die EWS Anlagen ihrer Kunden?
Die Güte eines Ökostromproduktes hängt davon ab, ob und wie es dazu beiträgt, dass neue ökologische Stromproduktionsanlagen entstehen. Bei den EWS findet das sowohl bei den Stromproduzenten als auch bei den Stromkunden statt. Zum einen kaufen die EWS ihren Wasserkraftstrom überwiegend aus neuen Anlagen, was einen Impuls in den Markt gibt, wieder in neue Anlagen zu investieren. Außerdem investieren die Stromproduzenten, von welchen die EWS Strom bezieht, wieder in neue Anlagen.
Über das Förderprogramm Sonnencent fördern die EWS hauptsächlich die Entstehung neuer PV-Anlagen oder neuer Blockheizkraftwerke von EWS-Kunden. Auf diese Weise wird die Umstrukturierung der Energiewirtschaft von zentralen, umweltschädigenden und verschwenderischen Strukturen zu dezentralen umweltfreundlichen und sparsamen Strukturen unterstützt. Die Dezentralisierung führt auch zu einer Demokratisierung der Energiewirtschaft, dies umso mehr, wenn die EWS Anlagen vieler Menschen vor Ort fördern. Nach oben

 

6.2. Wer kann eine Förderung von neuen Anlagen erhalten?
Jeder Kunde der EWS, egal, ob es sich um Haushalts-, Gewerbe- oder Industriekunden, um Institutionen, Schulen oder städtische Einrichtungen handelt. Nach oben

 

6.3. Wie werden die Anlagen gefördert?
Die Förderung findet nicht über eine Investitionszulage statt, sondern über zusätzliche Einspeisevergütungen pro ins öffentliche Netz eingespeister kWh. Diese Vergütungen sind unterschiedlich hoch, je nach Erzeugungstechnologie. Nach oben

 

6.4. Welche Art von Anlagen werden gefördert?
In der Hauptsache sind es PV-Anlagen und kleine gas- oder pflanzenölbetriebene Blockheizkraftwerke, die sich durch eine zusätzliche Förderung der EWS wirtschaftlich oder wirtschaftlicher betreiben lassen. Nach oben

 

6.5. Werden auch ganz große PV-Anlagen gefördert?
Anlagen über 30 kWp werden nicht gefördert, da Anlagen dieser Größe gut wirtschaftlich sind. Auch werden keine Freilandanlagen gefördert. Nach oben

 

6.6. Werden auch bereits bestehende Anlagen gefördert?
Nein, das kann die EWS leider nicht machen, weil die Fördergelder dazu nicht ausreichen. Außerdem ist es das Ziel, möglichst viele neue Anlagen ans Netz zu bringen. Nach oben

 

6.7. Kauft die EWS den Strom der geförderten Anlagen?
Nein, weder den Strom der PV-Anlagen, noch den Strom der Blockheizkraftwerke. Der Strom aus den sogenannten EEG-Anlagen (Sonne, Wasser, Wind, Biomasse) wird in das Netz vor Ort eingespeist und vom Netzbetreiber an den Produzenten vergütet. In der Regel wird dieser Strom nicht direkt an die Kunden vor Ort verkauft, sondern über die Übertragungsnetzbetreiber an der Strombörse vermarktet. Die Kosten der sogenannten EEG-Umlage, die jeder Stromkunde pro Kilowattstunde bezahlen muss, errechnen sich aus den Vergütungen an die Produzenten minus der erwirtschafteten Beträge durch den Stromverkauf. Durch dieses Vorgehen wird zweierlei erreicht: zum einen wird kein Netzbetreiber benachteiligt, weil in seinem Netzgebiet besonders viele EEG-Anlagen einspeisen. Zum anderen werden alle Stromkunden an den Kosten für das EEG beteiligt, was ja sinnvoll ist.
Bei den Blockheizkraftwerken stellt sich dieses Problem etwas anders, weil hier der Strom direkt an die Kunden vor Ort verkauft wird. Allerdings ist es – im Moment noch – sehr schwierig, Strom aus  vielen kleinen Anlagen außerhalb eines Netzgebietes so zusammen zu führen, dass damit ein Kundenfahrplan versorgt werden kann. Wir arbeiten aber daran.
In einem Satz zusammengefasst: wir kaufen den Strom aus den geförderten Anlagen zur Zeit nicht. Nach oben

 

6.8. Werden auch Gemeinschaftsanlagen gefördert?
Ja, dann gelten die Förderbedingungen jeweils für die einzelnen Gesellschafter. Nach oben

 

6.9. Was sind die Bedingungen um eine Förderzusage zu erhalten?
1.) Der Geförderte muss Kunde der EWS sein. Der Wechsel zur EWS kann auch zeitgleich mit dem Förderbeginn erfolgen.
2.) Die Förderung muss vor Inbetriebnahme der Anlage beantragt werden. Hierzu genügt uns der ausgefüllte Förderantrag.
3.) Eine Grundförderung erhält jeder EWS-Kunde ohne zusätzliche Bedingung – bei der PV ist das z.B. die Förderung eines kWp. Über die Grundförderung hinaus muss z.B. bei der PV für jedes weitere kWp, das gefördert werden soll, ein Kunde für die EWS geworben werden, bei einer 5 kWp Anlage wären das dann 4 Kunden. Dafür hat der Geförderte ab dem Datum der Inbetriebnahme ein Jahr Zeit. Kann er innerhalb dieses Jahres die erforderliche Anzahl von Neukunden für die EWS werben, so erhält er die volle Förderung rückwirkend ab Inbetriebnahme der Anlage. Kann er aber z.B. nur 2 Kunden werden, so erhält er diese rückwirkende Förderung ab Inbetriebnahme für 3 kWp. Mit der Kundenwerbung zeigt der geförderte Kunde, dass er bereit ist einen Beitrag dazu zu leisten, dass auch andere Stromkunden wieder eine Förderung erhalten können.
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6.10. Wie lange wird eine Förderzusage erteilt? Wie erfolgt die Abrechnung?
Die Förderung wird vertraglich auf 10 Jahre fixiert, wobei der Förderbetrag 5 Jahre lang 6 Cent/kWh und 5 Jahre lang 4 Cent/kWh beträgt. Bei BHKW sind es fünf Jahre Förderzeitraum, die vertraglich zugesagt werden. Bei gasbetriebenen BHKW sind die Förderbeträge abhängig von den Betriebsstunden und betragen zwischen 0,5 Cent und 2,0 Cent/kWh (Inbetriebnahme der Anlage 2009). Bei einem Pflanzenöl-BHKW muss vorab eine Wirtschaftlichkeitsberechnung an die EWS geschickt werden, die Grundlage für die Berechnung der Höhe der Förderung ist. Über das Klimaschutz-Impulsprogramm zur Förderung von MINI-KWK Anlagen vom Bundesumweltministerium kann eine weitere Förderung für KWK beantragt werden.  http://www.mini-kwk.de
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6.11. Wie erfolgt die Abrechnung?
Die Abrechnung und Zahlung der EWS-Fördergelder erfolgt einmal jährlich. Dazu muss der Geförderte uns eine Kopie seiner Einspeiserechnung(en) für das abgelaufene Jahr schicken, bzw. die Jahresabrechnung des örtlichen Netzbetreibers, sowie eine Bankverbindung zum Überweisen und seine Umsatzsteuer-ID, falls er umsatzsteuerabzugsberechtigt ist. In diesem Fall wird das Fördergeld von uns zuzüglich Umsatzsteuer ausbezahlt. Wir erstellen dann eine Gutschrifts-Abrechnung und überweisen das Geld. Die Einnahmen sind einkommenssteuerpflichtig und werden vom Finanzamt, dem Sie die Gutschriftabrechnung einreichen müssen, gleich behandelt wie z.B. die EEG-Vergütung.  Nach oben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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