Die Freude bei uns ist groß, denn Ende Januar konnten wir offiziell das 15.000ste Genossenschaftsmitglied in unseren Reihen begrüßen. Das kontinuierliche Mitgliederwachstum macht deutlich, dass das Interesse der Menschen an direkter Teilhabe an ihrer Daseinsvorsorge weiterhin ungebrochen ist: «Es ist großartig und auch essenziell, dass so viele Menschen die Arbeit der EWS mit ihrer Mitgliedschaft aktiv unterstützen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und einer klimafreundlichen Wärmeversorgung», sagt Armin Komenda, Vorstandsmitglied der EWS.
Video mit unserem 15.000. Genossenschaftsmitglied
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Ein Tiny Forest als Gemeinschaftsprojekt
Dass unser Neuzugang perfekt zu uns passt, zeigt ein Blick nach Brühl: Unsere 15.000ste Stromrebellin Bettina Hauck ist dort seit Jahren im Vorstand des Vereins für Umwelt- und Naturschutz Brühl und Rohrhof e. V. aktiv.
«Ich bin der EWS eG beigetreten, weil ich neben dem Ökostrombezug auch Teil einer Gemeinschaft sein kann, für die Gewinnmaximierung nicht das Hauptziel ist, sondern der aktive Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels, zum Beispiel mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien.»
Eines der wichtigen aktuellen Projekte des Vereins ist es, in der hochindustrialisierten Region von Brühl einen Tiny Forest zu pflanzen. Unser Vorstandsmitglied Armin Komenda fuhr persönlich nach Brühl, um Bettina Hauck willkommen zu heißen.
Statt eines Blumenstraußes hatte er etwas Nachhaltigeres im Gepäck: einen ersten Setzling, einen Spaten und eine Spende über 7.500 Euro für den geplanten Tiny Forest. Und das Versprechen steht: Wenn die Pflanzaktion startet, werden Armin Komenda und weitere EWS-Mitarbeitende die Büroschuhe gegen Gummistiefel tauschen und mit anpacken. «Wir brauchen in unserer Gesellschaft Menschen, die sich aus Überzeugung für Umwelt und Klima engagieren. Was Bettina Hauck hier in Brühl anpackt, hat echte Wirkung. Ich freue mich schon jetzt auf die Pflanzaktion, denn: gemeinsam handeln ist der beste Weg», unterstreicht Armin Komenda.
Doppelte Freude: Spende an die genossenschaftliche Stiftung GESTE
Da wir halbe Sachen nicht mögen, haben wir die Spende von 15.000 Euro rund gemacht: Im Rahmen des «12. Bundeskongresses genossenschaftliche Energiewende» des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV) in Berlin spendeten wir weitere 7.500 Euro an die GESTE – Genossenschaftliche Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit.
Damit schlagen wir die Brücke vom lokalen zum globalen Handeln. Denn die GESTE fördert den Aufbau genossenschaftlicher Strukturen im Globalen Süden: «Der Eintritt des 15.000sten Mitglieds ist ein beeindruckender Meilenstein für die EWS eG und ein starkes Signal für die Kraft genossenschaftlichen Engagements. Dass dieser Anlass mit einer Spende an die GESTE verbunden wird, zeigt, wie sehr gemeinschaftliches Wachstum und globale Verantwortung zusammengehören. Dafür danken wir der EWS eG sehr herzlich», sagt Steffen Müller, geschäftsführendes Vorstandsmitglied von GESTE.
Neue Studie zur sozialen Kraft von Genossenschaften
Dass wir nun 15.000 Stromrebell:innen sind, zeigt: Genossenschaften bewegen Menschen. Aber welche Wirkung haben wir eigentlich auf die Gesellschaft? Wir wollten es genau wissen und haben das Öko-Institut beauftragt, die Potenziale von Energiegenossenschaften unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis ist eine spannende Studie, die zeigt, wie wichtig Bürgerenergie für eine sozial gerechte Energie- und Wärmewende ist. Sämtliche Ergebnisse sowie die Möglichkeit zum Download der vollständigen Studie stehen hier zur Verfügung.
Titelbild (von links nach rechts):
Bettina Hauck und Klaus Triebskorn (beide Vorstandsmitglieder im Verein für Umwelt- und Naturschutz Brühl und Rohrhof e. V.) sowie Armin Komenda (EWS-Vorstandsmitglied)