Eine ältere Frau hält ein Schild mit dem Erdherz, das Logo der Omas For Future, hoch
Initiativen

Demokratie und Klimaschutz gehören zusammen. Darum unterstützen wir die Kampagne «Energie für MORGEN – Die Zukunft ist erneuerbar» der Omas for Future.

Omas für eine enkeltaugliche Zukunft

In Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spannung und immer deutlicher sichtbar werdenden Auswirkungen der Klimakrisen zeigt sich mehr denn je: Demokratie und Klimaschutz gehören zusammen. Eine lebendige Zivilgesellschaft ist unverzichtbar, um Fakten zu stärken, Beteiligung zu ermöglichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern – zwischen Menschen und Generationen. Genau deshalb unterstützen wir die Kampagne „Energie für MORGEN – Die Zukunft ist erneuerbar“ der Omas for Future:

Sie oder Ihre Freunde wechseln im Rahmen der Kampagne zu den EWS und wir unterstützen die Omas for Future mit 60 Euro pro Neukund:in.

Soll Demokratie noch gelebt werden?

Die staatliche Förderung des Programms «Demokratie leben», das 2015 als Reaktion auf die Verbrechen des NSU ins Leben gerufen wurde, steht vor massiven Veränderungen. Zahlreiche Initiativen und Organisationen, die bislang wichtige demokratische Bildungs- und Präventionsarbeit leisten konnten, verlieren künftig ihre Unterstützung. Die Verschiebung der Förderschwerpunkte kommt nicht überraschend: Bereits seit Jahren wird zivilgesellschaftliches Engagement politisch unter Druck gesetzt.

Seit 2020 wurden laut einer Auswertung von FragDenStaat insgesamt 36 parlamentarische Anfragen zum Bundesprogramm «Demokratie leben!» gestellt – 26 davon durch die AfD.

2025 stellte die CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine umfangreiche Anfrage mit 551 Fragen, mit der sie die «politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen» infrage stellte.
 Wissenschaftliche Analysen zeigen, dass dies kein Einzelfall ist: Weltweit schrumpfen demokratische Räume («shrinking civic spaces»), während unabhängige zivilgesellschaftliche Organisationen zunehmend delegitimiert und in ihrer Arbeit eingeschränkt werden.

Die Folgen sind bereits spürbar. Organisationen wie FragDenStaat, HateAid oder Radikale Töchter sehen sich mit Kürzungen, Unsicherheiten oder gar Repressionsmaßnahmen konfrontiert. 

Gerade jetzt ist das ein gefährlicher Weg. Denn in einer Zeit, in der rechtsextreme Kräfte erstarken, braucht Demokratie starke Initiativen, engagierte Menschen und Orte der Beteiligung.

«Diese Strukturen jetzt abzubauen, bedeutet, genau dort Lücken entstehen zu lassen, wo sie besonders gefährlich sind. Nämlich dort, wo Prävention wirkt, Betroffene geschützt werden und demokratische Gegenkräfte organisiert werden.»

Timo Reinfrank, Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung

(zitiert nach taz)

Zwei Seiten einer Medaille

Gleichzeitig erleben wir massive Rückschritte beim Klima- und Naturschutz. Innerhalb kurzer Zeit wurden zahlreiche Maßnahmen abgeschwächt, verzögert oder gestrichen – darunter die Aufweichung der EU-Klimaziele 2040, Diskussionen über die Abschaffung zentraler Klimaschutzstandards oder die Errichtung neuer fossiler Infrastruktur.

Dass diese Phänomene zusammen auftreten, überrascht nicht: Demokratie und Klimaschutz gehören zusammen. Eine offene Gesellschaft braucht Beteiligung, Aufklärung und gemeinsames Handeln. Und wir brauchen konsequenten Klimaschutz, um demokratische Spielräume überhaupt zu erhalten. 

Doch je mehr fossilfreundliche Politik wieder Aufwind erhält, umso mehr ist sie auch bestrebt, ihre Hebel zu nutzen, um diese lästigen zivilgesellschaftlichen Kräfte kleinzuhalten, die ab 2018 im Zuge der Klimabewegung sich so viel Fortschritte erobert haben.

Die Klimakrise kann, das sehen wir aktuell, nicht gelöst werden, wenn der politische Wille fehlt. Notwendig ist der schnelle Ausstieg aus fossilen Energien und die Transformation unseres gesamten Energiesystems hin zu einer dezentralen, erneuerbaren und bürgergetragenen Energiewelt, von der alle profitieren statt nur ein paar wenige.

Dieser Umbau wird von Anfang an aus der Bevölkerung vorangetrieben – durch Energiegenossenschaften, Initiativen und Unternehmen, die die Dinge selbst in die Hand nehmen, Erneuerbaren-Anlagen schaffen und betreiben und zeigen, wie es anders geht. Solange der Impuls zum Umschwung also nicht von oben gesetzt wird, muss er weiter aus der Breite der Bevölkerung kommen. 

Genau hier setzt die neue bundesweite Kampagne der Omas for Future an. 

Gemeinsam Energie entfesseln

Vom 1. Juni 2026 bis 1. Juni 2027 engagieren sich über 100 Regionalgruppen in ganz Deutschland dafür, Menschen zu befähigen, Energiefragen besser zu verstehen, faktenbasiert zu handeln und andere mitzunehmen.

Mit Energiequizzes, Wärmepumpenpartys, Solarpartys, Webinaren und Stromwechselaktionen zeigen die Omas: Die Energiewende beginnt nicht abstrakt irgendwo in Berlin oder Brüssel – sondern direkt zuhause, an der Steckdose, auf dem Dach und im Gespräch miteinander.

Gemeinsam mit den EWS und anderen Ökostromanbietern startet eine große Stromwechselkampagne. Ziel ist es, Menschen für faire, transparente und wirklich erneuerbare Energieversorgung zu gewinnen. Dabei geht es um weit mehr als Strompreise. Es geht um Unabhängigkeit von fossilen Energien, um Gesundheit und Lebensqualität, um soziale Gerechtigkeit und um demokratische Teilhabe. Gleichzeitig unterstützen wir die Omas und ihr zivilgesellschaftliches Engagement mit 60 EUR pro Neukund:in. 

Nur eine wache und engagierte Zivilgesellschaft kann Demokratie und Klimaschutz wahren. Die Kampagne der Omas trägt auf vielfältige Weise mit Mitmach- und Informationsangeboten dazu bei. 

Denn wer informiert ist, kann Entscheidungen treffen. Wer sich beteiligt, kann Veränderung möglich machen. Und wer gemeinsam handelt, stärkt Demokratie und Klimaschutz zugleich. Im Fokus der Kampagne stehen Frauen der Generation 50+, die über 60 Prozent der Wahlberechtigten stellen. Und diese Frauen tragen nicht selten viel Verantwortung in ihren Familien und Communities. 

«Wir machen Mut zur Entscheidung. Und helfen dabei, im eigenen Umfeld gute Empfehlungen zu geben – am Kaffeetisch, im Verein, im Netz. Das ist Selbstwirksamkeit im besten Sinn.»

Heike, Regionalgruppe Schwelm der Omas for Future

 

Bereits jetzt entfaltet sich die Energiearbeit der Omas. Schon vor dem offiziellen Kampagnenstart engagieren sich zahlreiche Regionalgruppen der Omas for Future rund um das Thema Energie: bei Wärmepumpenpartys, bei denen Fragen zu Heizungssanierungen und Fördermöglichkeiten beantwortet werden, bei Solarpartys, die zeigen, wie einfach der Strom vom eigenen Dach geholt werden kann, oder bei Solarcamps in Schulen. Die Energiewende bekommt so ein nahbares Gesicht, das auch die Menschen erreicht, die Skepsis vor staatlichen Autoritäten haben.

Die Zukunft ist erneuerbar, ökologisch, sozial und demokratisch – trotz aller Hürden, die es zu überwinden gilt. Die Zukunft wird gestaltet von Menschen, die an morgen denken und die auch ihren Enkeln noch eine lebenswerte Welt bieten wollen. Die Zukunft entscheidet sich jetzt.

Darum freuen wir uns, uns an der Kampagne der Omas for Future zu beteiligen. Und auch Sie können das ganz einfach tun, indem Sie andere beim Wechsel zu den EWS unterstützen. Sind Sie dabei?

Energie für MORGEN – Die Zukunft ist erneuerbar

Dabei sein ist ganz einfach: Sie oder Ihre Freunde wechseln im Zeitraum der Kampagne zu den EWS und wir unterstützen die Omas for Future mit 60 Euro pro Neukund:in. Doppelt wirksam für Energiewende, Zivilgesellschaft und Klimaschutz!

Jetzt mitmachen

 

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