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Veranstaltung

Am 12. September findet bereits zum vierten Mal die «Lange Nacht des Klimas» in der Kulturfabrik in Berlin-Moabit statt.

Wissen, Fühlen, Handeln: 4. Lange Nacht des Klimas

In diesem Sommer hat die Klimakrise mit anhaltender Hitze, Dürre und katastrophalen Bränden in ganz Europa eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die «Lange Nacht des Klimas» ist also relevanter denn je. Dank der Unterstützung der Elektrizitätswerke Schönau kann sie 2026 ein weiteres Mal stattfinden.

Am 12. September ab 16 Uhr öffnet die Kulturfabrik in Berlin-Moabit (KuFa) in der Lehrter Straße 35 ihre Türen für zahlreiche Vorträge, Impulse, Diskussionen, Workshops, Filme und vieles mehr rund um die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung. Ziel ist es, das Wissen über unsere Klimasituation zu erweitern, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen, gemeinsam Handlungsspielräume auszuloten und nicht zuletzt: dabei auch Spaß zu haben. Denn nur so können wir die nötige Motivation aufbringen, uns weiter für den Klimaschutz zu engagieren. 

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Wie immer finden viele Veranstaltungen parallel statt und die Besuchenden können wählen, was sie am meisten interessiert. Ob sie Vorträgen von bekannten Expert:innen lauschen, sich aktiv in Workshops und Diskussionen einbringen, an Ständen ins Gespräch kommen, sich in dunkle Kinositze kuscheln oder am späteren Abend einfach nur abtanzen wollen, sie haben die Wahl – und auch für (klimaschonende) Verpflegung ist gesorgt!

Breites Feld an relevanten Themen

Die Veranstalter konnten auch in diesem Jahr wieder viel prominente Gesichter gewinnen. Mit sich verschärfender Klimakrise und neuen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen rücken in diesem Jahr neue Themenfelder in den Fokus: So wird es unter anderem um Gesundheit gehen, um das Thema Wasser, um Sicherheit und Souveränität in Europa und die inzwischen allgegenwärtige Künstliche Intelligenz und ihren Einfluss auf das Klima. Zwischen zwei Landtagswahlen gelegen, wird natürlich auch über Demokratie diskutiert werden müssen.

Dabei sein wird etwa der bekannte Journalist und Aktivist Arne Semsrott, bekannt durch sein Transparenzportal «Frag den Staat». Bei ihm wird es, auch vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen, darum gehen, wie wir als Zivilgesellschaft positive Hebel nutzen und der drohenden autoritären Wende entgegentreten können. 

Die Klimaökonomin Claudia Kemfert und die Journalistin und Bestsellerautorin Susanne Götze blicken aus der geopolitischen Perspektive auf die Gefahren von Abhängigkeiten von Öl und Gas in Zeiten der multiplen Krisen und Kriegen. 

Wolfgang Oels, COO von Ecosia, zeichnet in seinem Vortrag die Chancen eines digital souveränen Europas nach.

Die Forschenden Julian Bothe und Tiziana von Witzleben von AlgorithmWatch nehmen in einer Diskussionsrunde die negativen Klima-Auswirkungen durch den immensen Ressourcenverbrauch der neu entstehenden Giga-Rechenzentren für KI in den Blick und zeigen auf, wie man sich dagegen wehren kann und muss. 

 

Wieder dabei ist auch Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Mit Herz und Humor, die Lust zum Mitmachen weckt, wird er im Workshop «Klimaschutz und Energiewende für alle» gemeinsam mit EWS-Klimareferent Boris Gotchev Potenzialen und Lösungsansätzen für eine sozial-gerechte Transformation nachgehen. 

Mit dabei sind außerdem noch der Schauspieler und Autor Hannes Jaenicke, der auf unterhaltsame Weise die Lügen der Klimawandelleugnung entlarvt, die Aktivistin und Medizinerin Clara Meyer mit einem Workshop zum Thema Gesundheit in der Stadt und noch viele, viele spannende Persönlichkeiten und Themen mehr. Damit auch Spaß und Unterhaltung nicht zu kurz kommen, wird das Programm durch Livemusik mit verschiedenen Acts auf der Gartenbühne ergänzt; beim Comedyprogramm von Sebastian 23 darf gemeinsam über den politischen und sonstigen Wahnsinn der Welt gelacht werden. Auch an Familien mit Kindern ist gedacht, für die kleinen Gäste gibt es verschiedene Mitmach-Angebote.

Deshalb an alle, die in und um Berlin zuhause sind oder weilen: Kommt in die Kulturfabrik Moabit! Es gibt viel zu entdecken, zu erleben, zu diskutieren und auf jeden Fall auch zu lachen. Der Eintritt ist frei.

Das Programm findet ihr hier.