Es ist gute EWS-Tradition: Stromrebell:innen aus dem ganzen Land kommen Ende Juni/Anfang Juli in den Schwarzwald, um bei der Generalversammlung der Genossenschaft zu erfahren, wie sich die EWS entwickelt haben. Und anschließend gibt es für Mitglieder, Kund:innen und andere Interessierte das Stromseminar mit spannenden Informationen und Diskussionen rund um Klimaschutz und Energiewende.
Nachdem das EWS-Jubiläumsjahr im vorigen Jahr abschließend mit einer großen Gala gefeiert wurde, haben wir das Stromseminar 2026 etwas anders aufgezogen: als offenes Fest auf dem EWS-Gelände. Und da Bilder bekanntlich mehr sagen als tausend Worte – hier ein paar Eindrücke:
Fotos: Bernd Schumacher (soweit nicht anders angegeben)
Markt des Engagements
Wie der Name schon sagt: Beim «Fest des Engagements» ging es darum, Menschen zu feiern, die mit ihrem Engagement die Welt zum Guten verändern – getrieben von Ideen, Idealismus und Überzeugungen. Das Herzstück des Festes war darum der Markt, an dem Verbündete und Mitstreiter:innen sich und ihre Aktivitäten präsentieren und mit den Gästen in den Austausch kommen konnten. Unter einem großen Sonnendach ließ es sich auch an diesem sonnigen Tag gut aushalten – zumal auch Kaffee, Kuchen, Essen und Getränke ins Rondell lockten. Ein guter Ort, auch für die Besucher:innen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Wir danken für ihr Erscheinen: Energieagentur Regio Freiburg, Energiewende-Magazin, Velohaven Freiburg, Runder Tisch Klima, Klimaschutz im Bundestag, Solarenergie-Förderverein (SFV) Aachen e.V., BUND Südl. Oberrhein und der Anti-Atom-Gruppe Freiburg.
«Wichtig ist, dass sich die sozialen Bewegungen zusammenschließen und im Austausch bleiben, ob Anti-Atom, For-Future-Gruppen oder gegen rechts. Gerade in diesen Zeiten braucht es vereinte Dynamik statt versprengter Einzelaktionen!»
Die Führungen
Energiewende zum Anfassen: Nachdem der Blick hinter die Kulissen unserer eigenen Erzeugungsanlagen im letzten Jahr so gut angekommen war, haben wir dieses Mal das Angebot sogar noch erweitert, um noch mehr Menschen die Teilnahme zu ermöglichen.
So führte eine Fahrt zum Windpark Rohrenkopf, dem am höchsten gelegenen Windpark Deutschlands. Zweimal ging es nach Fröhnd, wo Deutschlands steilster Solarpark die Besucher:innen beeindruckte – und als kleines Schmankerl obendrauf konnte der Honig der Solarpark-eigenen Bienenzucht verkostet werden. Und gleich vier Spaziergänge führten entlang des Schönauer Nahwärmenetzes.
Die Veranstaltungen
Natürlich gab es auch die gewohnten Vortrags- und Diskussionsformate, die in der EWS-Kulturhalle abgehalten wurden und auf reges Interesse stießen. Nach der Begrüßung durch Vorständin Anja Burde und EWS-Regionalmanager Philipp Appenzeller stellten EWS-Vorstand Alexander Sladek und Geschäftsführer Björn Sossong die neu gegründete Gesellschaft HandelGrün vor. In weiteren Vorträgen ging es um Nachhaltigkeit im Sportverein, Energie- und Ressourceneffizienz, den Weiterbetrieb von PV-Anlagen nach 20 Jahren und die Wirkmacht von Genossenschaften. Manche davon wurden zudem in Workshops noch weiter vertieft.
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«In der Gemeinschaft können wir zeigen, dass es auch anders geht: solidarisch und gemeinwohlorientiert anstatt nur dem Profit einiger weniger dienend.»
Das Drumherum
… und sollte das noch nicht reichen, gab es auch ein Kinderprogramm und mehrere Ausstellungen. So waren Plakate aus 50 Jahren Protestgeschichte über Atomkraft zu sehen, Cartoons von Gerhard Mester für den SFV und einen Einblick in die Entstehung unserer Solarparks. Kurzum: Volles Programm, viele Eindrücke, viel zu sehen – aber doch in einem familiären und entspannten Setting. Wir danken allen, die dabei waren, und besonders den vielen helfenden Händen, ob aus dem Team oder von außerhalb!