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13.11.2026 | Freiburg

Wolfgang Schorlau liest «Das kalte Werk»

Lesung und Gespräch mit dem Autor

Freitag, 13. November 2026

19.30 bis 21:00 Uhr

Eintritt 16 € / ermäßigt 12 €

Kaisersaal im Historischen Kaufhaus

Münsterplatz 24

79098 Freiburg

Wolfgang Schorlau, bekannt für seine spannenden Romane rund um Politik und Lobbyismus, liest aus seinem neuen Buch über die brutalen Arbeitsbedingungen an einem Auto-Produktionsstandort in Brandenburg und von dessen Ausbeutung der knappen Ressource Wasser. Die EWS unterstützen die Veranstaltung und sind mit einem Infostand vor Ort.

Portrait Wolfgang Schorlau

Spannung garantiert!

Viele EWS-Mitstreiter:innen kennen und lieben die Detektivromane des Bestsellerautors Wolfgang Schorlau, schon allein wegen seiner fantastischen Recherchen im Politik- und Lobby-Sumpf. Diese werden so geschickt in die Geschichten über den  Privatermittler Georg Dengler eingewoben, dass vielen Leser:innen bestimmte Themenkomplexe erst durch die Romane Schorlaus so richtig einleuchtend nahegebracht werden.

Denglers elfter Fall spielte ganz dicht an unserer Arbeit für die Energiewende. Unvergessen auch sein dritter Fall, in dem die Frau und der Sohn eines skrupellosen Energie-Konzern-Managers im Zuge einer hausinternen Rebellion kurzerhand die Stromversorgung von einem Konzern auf die Stromrebellen umgestellt hatten. Nun also erscheint Georg Denglers zwölfter Fall: «Das kalte Werk».

Über «Das kalte Werk»

Über dem Bild von nassem Aphalt ein grafischer Stern, darüber der Buchtitel «Das kalte Werk»

Schorlaus neuester Roman handelt unter anderem von den brutalen Arbeitsbedingungen an einem brandenburgischen Auto-Produktionsstandort und von dessen Ausbeutung der knappen Ressource Wasser. Aber auch von all den Problemen, die ein amerikanischer Tech-Milliardär names HYPER1 nach Deutschland einschleppt, der es gewohnt ist, dass weder moralische Fragen noch demokratische Hemmnisse das Fortkommen der Stärksten behindern. Als der reichster Mann der Welt hält sich für ein Genie, denkt gar, er sei auserwählt. Sein zerstörerisches Handeln auf der Erde gipfelt in der irren Idee, außerirdische Kolonien zu gründen – erst auf dem Mond, dann auf dem Mars. 

Ähnlichkeiten zwischen dieser Figur und einem X-beliebigen Größenwahnsinnigen oder seiner Giga-Factory sind sicher rein zufällig. Im Roman erreicht HYPER1 eine Nachricht aus Ostdeutschland: Im Betriebsrat in seinem Werk droht die Gewerkschaft die Mehrheit zu übernehmen. Unterdessen vermisst Georg Dengler seine geliebte Olga, die in Rumänien ein schreckliches Familiengeheimnis entdeckt. Die Spur führt sie über Umwege in das kalte Werk nördlich von Berlin. Dort spitzt sich die Lage zu: Spätestens als ein lebloser Körper in einer Karosseriepresse gefunden wird, ist es ein Fall für Georg Dengler.