Aufsichtsrat personell neu aufgestellt
Generalversammlung der Genossenschaft hat gewählt
Die diesjährige Generalversammlung der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG stand im Zeichen eines Wechsels im Aufsichtsrat. Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Jorberg hat sich aus dem Gremium verabschiedet. Dr. Wolfgang Zander folgt ihm im Vorsitz nach. Zudem wurden drei Aufsichtsrätinnen neu gewählt.
Neue Frauenpower im Aufsichtsrat
Die diesjährige Generalversammlung der EWS eG bringt Neuigkeiten im Aufsichtsrat. Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Jorberg stellte sich in diesem Jahr nicht wieder zur Wahl in den Aufsichtsrat. Seine Stellvertreterin Caroline Salvamoser und die Aufsichtsrätin Maike Süthoff traten ebenfalls nicht mehr an. Sie wurden im Rahmen der Generalversammlung feierlich verabschiedet. Nachfolger von Thomas Jorberg als Aufsichtsratsvorsitzender wurde Dr. Wolfgang Zander, Gründer des renommierten Energieberatungsunternehmens BET. Zander ist seit 2019 Mitglied des Aufsichtsrates der EWS eG.
Für die Nachfolge der drei zurück getretenen Aufsichtsräte hatten sich fünf Kandidatinnen beworben. Von der Generalversammlung gewählt wurden:
Sophia Göppel-Kraft
Die Betriebswirtin mit Schwerpunkt Nachhaltigkeitsmanagement arbeitet beim Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO GmbH im Bereich Integration Erneuerbarer Energien in das Energiesystem.
Katrin Held
Die Diplom-Betriebswirtin hat langjährige Berufs- und Managementerfahrung im Genossenschafts- und Energiesektor und ist heute Geschäftsführerin der Naturenergie Zeilinger GmbH.
Dr. Heidrun Schalle
Die Juristin ist Gründungspartnerin von Aecoute°, einer Anwält:innen-Gemeinschaft in Berlin mit den Themenschwerpunkten Energie, Umwelt und Klima.
Darüber hinaus sind die Genossenschaftsmitglieder zusammengekommen, um auf das Geschäftsjahr 2025 zurückzublicken, zu diskutieren und Beschlüsse zur weiteren Tätigkeit der EWS eG zu fassen.
Rückblick auf den Geschäftsverlauf des Jahres 2025
Die EWS Elektrizitätswerke Schönau eG haben das Geschäftsjahr 2025 in einem herausfordernden Marktumfeld erfolgreich abgeschlossen. Während die Energiebranche weiterhin von starkem Wettbewerb, hohen regulatorischen Anforderungen und geopolitischen Unsicherheiten geprägt ist, setzt die genossenschaftlich organisierte Unternehmensgruppe ihren Kurs konsequent fort: investieren, wachsen und die Energiewende aktiv gestalten.
Die gesamte EWS-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 238 Mio. Euro und einen Jahresüberschuss von 2,5 Mio. Euro. Mit einer Eigenkapitalquote von 68 Prozent verfügt die Unternehmensgruppe weiterhin über eine außergewöhnlich solide Finanzbasis. Die EWS eG erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von 2,7 Mio. Euro.
«2025 war wiederholt kein einfaches Jahr für die Energiewirtschaft. Umso wichtiger ist es, dass wir wirtschaftlich stabil bleiben und gleichzeitig weiter investieren können. Denn die Energiewende braucht Unternehmen, die langfristig denken und unabhängig handeln können», sagt EWS- Vorstandsmitglied Armin Komenda.
Ausbau der Erneuerbaren Energien konsequent fortgesetzt
Auch im vergangenen Jahr hat die EWS eG ihre Investitionen in eine klimafreundliche Energieversorgung fortgesetzt. Mit dem Solarpark Baar ging der bislang größte Solarpark der Unternehmensgruppe ans Netz. Insgesamt erhöhte sich die installierte Leistung aus Windkraft und Photovoltaik innerhalb eines Jahres um rund 30 Megawatt. Gleichzeitig wurden Nahwärmenetze erweitert und erste Großbatteriespeicherprojekte auf den Weg gebracht.
Immer mehr Menschen setzen auf die Genossenschaft
Auch die Genossenschaft selbst wächst weiter. Zum Jahresende zählte die EWS eG 15.014 Mitglieder, so viele wie nie zuvor. Gleichzeitig stieg das Geschäftsguthaben der Mitglieder auf rund 60 Mio. Euro. Insgesamt beschäftigte die EWS-Gruppe zum Jahresende 287 Mitarbeitende.
«Dass sich immer mehr Menschen für eine Mitgliedschaft bei der EWS eG entscheiden, ist für uns weit mehr als eine wirtschaftliche Kennzahl. Es ist ein starkes Zeichen des Vertrauens in unser genossenschaftliches Modell und in eine Energieversorgung, die konsequent auf Klimaschutz, Bürgerbeteiligung und langfristige Verantwortung setzt», so Komenda.
Solides Fundament für die nächsten Jahre
Die Generalversammlung ist dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat gefolgt und hat eine Dividende von 3,5 Prozent auf die Geschäftsguthaben der Mitglieder beschlossen. Und auch im laufenden Jahr wollen die EWS den Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie klimafreundlicher Wärmenetze konsequent fortsetzen.
Medien
Neuer Aufsichtsrat der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG
Der neue Aufsichtsrat (von links): Stefan Ehinger, Sophia Göppel-Kraft, Dr. Wolfgang Zander, Katrin Held, Wolf Dieter Drescher, Dr. Heidrun Schalle. Nicht anwesend: Rüdiger Winkler. Foto: Bernd Schumacher.
Verabschiedung von Thomas Jorberg, Carolin Salvamoser und Maike Süthoff
Von links: Alexander Sladek (EWS-Vorstand), Carsten Eisele (Vorstand BWGV), Stefan Ehinger (Aufsichtsrat), Martin Halm (Geschäftsführer EWS Energie GmbH), Carolin Salvamoser (scheidende Aufsichtsrätin), Anja Burde (EWS-Vorständin), Maike Süthoff (scheidende Aufsichtsrätin), Thomas Jorberg (scheidender Aufsichtsratsvorsitzender), Armin Komenda (EWS-Vorstand), Dr. Wolfgang Zander (Aufsichtsratsvorsitzender), Peter Schelshorn (Bürgermeister Stadt Schönau), Wolf Dieter Drescher (Aufsichtsrat). Foto: Bernd Schumacher.
Hinweis zum Copyright
EWS-Pressemedien dürfen ausschließlich für redaktionelle Zwecke verwendet werden. Die Urheberrechte liegen bei der Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH. Medien, die für redaktionelle Zwecke verwendet, verändert, vervielfältigt und/oder elektronisch verfremdet werden, müssen mit der Quellenangabe – Elektrizitätswerke Schönau (EWS) – versehen werden. Abdruck oder Veröffentlichung der Medien sind honorarfrei. Wir bitten bei der Veröffentlichung in Printmedien um ein Belegexemplar, bei der Publikation per Film oder elektronischen Medien um eine kurze Benachrichtigung an den unten genannten Pressekontakt.