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Nahwärme

Fragen zur Nahwärme?

Hier finden Sie Antworten zu allen Fragen rund um Vertrag, Preis und Abrechnung, Betriebssicherheit und zur Anbindung bestehender Heizungen an das Nahwärmenetz.

    • Die Vertragsdauer beträgt zehn Jahre und tritt mit Unterzeichnung des Wärmeliefervertrags in Kraft.

    • Nahwärmenetze werden in mehreren Ausbaustufen realisiert. Die Wärmelieferung kann beginnen, sobald der Versorgungsstrang vor Ihrem Gebäude fertiggestellt wurde.

    • Nein. Das ist nicht nötig. Der Vertrag verlängert sich automatisch jeweils um fünf Jahre.

    • Sie können Ihren Vertrag bis zu neun Monate vor Vertragsende per Einschreiben kündigen. Ansonsten verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils fünf Jahre.

    • Ja. Sie können die Wärmeleistung in den meisten Fällen auch nachträglich erhöhen. Je nach gewünschter Leistungserhöhung wird der Wärmetauscher bzw. die Übergabestation ausgewechselt.

      Wenn Sie bereits vor dem Anschluss zukünftige Erweiterungen Ihres Objekts planen, bitten wir Sie, uns diese so früh wie möglich bekannt zu geben, damit wir gegebenenfalls die Zuleitung entsprechend dimensionieren können.

    • Nein. Abgerechnet wird nur der tatsächliche Verbrauch an Wärme; es gibt keine Mindestabnahmemenge.

    • Ja. Sie können jederzeit einen geeichten Subzähler einbauen lassen. Dabei entstehen einmalige Kosten für den Einbau und Austausch nach Ablauf der Eichfrist. Auf Wunsch erhalten Sie für jeden Subzähler eine separate Abrechnung.

    • Der Preis für die gelieferte Wärme wird durch eine Preisgleitklausel an die Entwicklung der Energiepreise angepasst. Nach welchem Index die Preisgleitklausel erfolgt, können Sie Ihrem Wärmeliefervertrag entnehmen.

    • Sie zahlen elf monatliche Abschlagszahlungen. Jeweils im Dezember erfolgt dann die Jahresendabrechnung. Auf Grundlage Ihres Verbrauchs in der vorangegangenen Heizsaison informieren wir Sie über die neue monatliche Abschlagszahlung. Diese ist ab dem darauffolgenden Monat fällig.

      Baukostenzuschüsse stellen wir Ihnen einmalig mit der Inbetriebnahme der Übergabestation in Rechnung.

      Besonderheiten in der Heizsaison der Inbetriebnahme

      Wir berechnen je nach Inbetriebnahmemonat Ihre Abschlagszahlungen anhand der vorausgegangenen Jahresheizkosten.

      Beispielrechnung

      • Die Jahresheizkosten betragen 2.200 €.
      • Bei Inbetriebnahme der Übergabestation im August werden 50 % der Jahreskosten eingerechnet, also 2.200 € x 50 % = 1.100 €.
      • Der monatliche Teilzahlungsbetrag im Jahr der Inbetriebnahme errechnet sich daraus wie folgt: 1.100 €/6 Monate (August bis Dezember) = 183 €/Monat.

      Abschlagszahlungen im zweiten Jahr nach Inbetriebnahme

      Die tatsächlichen Heizkosten der vergangenen Heizsaison werden als elf Abschlagszahlungen für die folgende Heizperiode angesetzt.

      Jahresendabrechnung

      Die Jahresendabrechnung erfolgt zu Ende Dezember. In diesem Monat wird der tatsächliche Verbrauch mit den Abschlagszahlungen gegengerechnet. Wir senden Ihnen danach eine Information über eine mögliche Gutschrift oder stellen Nachzahlungen in Rechnung.

    • Im Biomasseheizwerk wird Wärme erzeugt, die über das Leitungsnetz zu Ihrem Haus gepumpt wird. Über den Hausanschluss gelangt die Wärme in die Übergabestation. Diese enthält einen Wärmetauscher, der die Wärme an Ihr bestehendes Heizungssystem überträgt.

    • Die Übergabestation hat eine Abmessung von ungefähr 600x830x380 mm, also in etwa die Maße eines großen Reisekoffers.

    • Die Lebensdauer der Übergabestation beträgt ca. 30 Jahre.

    • Den Anschluss der Übergabestation an Ihr Heizungssystem erledigen der Installateur und Elektriker Ihres Vertrauens. Die entstehenden Kosten rechnen Sie direkt mit den Handwerkern ab.

    • Schäden durch indirekten Blitzschlag sind über die Hausratversicherung abgedeckt. Versicherungsschutz besteht, sobald Sie den Einbau der Übergabestation an Ihre Versicherung gemeldet haben.

    • Selbstverständlich können Sie Ihre Heizungsanlage nach Ihren persönlichen Bedürfnissen steuern. So ist eine Absenkung der Temperaturen nachts oder während Ihres Urlaubs kein Problem. Bei der Inbetriebnahme der Übergabestation erhalten Sie eine detaillierte Bedienungsanleitung und eine persönliche Einführung zu den Einstellmöglichkeiten der Station.

    • Warmwasser ist der Energieträger im Wärmenetz. Seine Temperatur ist von der Außentemperatur abhängig und beträgt im Winter maximal 95°C, im Sommer mindestens 70°C.

    • Die Rücklauftemperatur des Wassers aus Ihrem System darf maximal 50°C betragen. Um diese Rücklauftemperatur einzuhalten, sind unter Umständen Änderungen an Ihrem Heizungssystem erforderlich. So sorgt beispielsweise die hydraulische Einregulierung Ihres Wärmeverteilungs- und Trinkwarmwassersystems für eine konstant optimale Rücklauftemperatur.

    • Wir sind vertraglich zur ganzjährigen Versorgung mit Wärme verpflichtet. Daher liegt für jedes Biomasseheizwerk ein Ausfallssicherheitskonzept vor. Je nach Größe des Heizwerks kommt im Störungsfall ein Reservekessel im Heizwerk, eine mobile Heizstation oder ein bestehender Kessel im Versorgungsgebiet zum Einsatz.

    • Im Störungsfall stehen wir Ihnen jederzeit rund um die Uhr zur Verfügung. Sobald Ihre Übergabestation in Betrieb genommen wird, erhalten Sie eine Telefonnummer für unseren Störungsdienst vor Ort. Sie finden diese Telefonnummer auch auf einem Aufkleber an Ihrer Übergabestation oder auf dieser Seite.

    • Schon vor dem Bau eines Biomasseheizwerks müssen wir ein langfristig ausgelegtes Versorgungskonzept für Biomasse vorlegen. Nicht zuletzt aufgrund unserer Firmenphilosophie legen wir größten Wert darauf, regionales Energieholz in dieses Konzept einzubeziehen und die Versorgung mit regionalen Rohstoffen zu gewährleisten.