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Schönau, den 02.07.2015

Ein großartiger Tag für Prokon und die Bürgerenergiewende

Gläubiger entscheiden sich für Genossenschaftsmodell

Am heutigen Tage wurden die Weichen für das weitere Schicksal von Prokon gestellt. Trotz Übernahmeangebot und einer massiven Werbekampagne der EnBW entschieden sich die Gläubiger gegen das schnelle Geld und für eine Fortführung von Prokon in Bürgerhand.

Armin Komenda, Vorstand der EWS, kommentiert die Entscheidung der Gläubiger.

Mit deutlicher Mehrheit stimmten die Prokon-Gläubiger für das Genossenschaftsmodell und die Mitgestaltung der Energiewende von unten. «Wir möchten die Gläubiger zu ihrem Entschluss beglückwünschen: Ein großartiger Tag und eine eindeutige Willensbekundung für die Energiewende in Bürgerhand! Ein von Bürgern initiiertes und getragenes Unternehmen bleibt im Eigentum der Bürger und fällt nicht in die Hände des Atom-und Kohlekonzerns EnBW», so Sebastian Sladek, Vorstand und Geschäftsführer der Elektrizitätswerke Schönau (EWS). «Die Entscheidung der Gläubiger unterstreicht einmal mehr, dass eine Vielzahl von Davids, die sich solidarisch verbunden sind, den Goliath besiegen kann.»

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