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Schönau, den 05.07.2021

Erfolgreiches Geschäftsjahr trotz Corona

12. Generalversammlung der EWS eG

Bei der Generalversammlung vom 28. Juni bis 2. Juli 2021, die wie im vergangenen Jahr Corona-bedingt digital durchgeführt wurde, konnte der Vorstand den Mitgliedern der Genossenschaft erneut ein sehr gutes Ergebnis präsentieren.

Trotz der alles beherrschenden Corona-Pandemie blicken die EWS Elektrizitätswerke Schönau eG auf ein sehr gutes Geschäftsjahr zurück. Bei der Generalversammlung vom 28. Juni bis 2. Juli 2021, die wie im vergangenen Jahr Corona-bedingt digital durchgeführt wurde, konnte der Vorstand den Mitgliedern der Genossenschaft erneut ein sehr gutes Ergebnis präsentieren: Das Geschäftsjahr 2020 schloss die EWS-Gruppe mit einem Jahresüberschuss von 6,55 Millionen Euro ab. Die Generalversammlung folgte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat und beschloss, eine Dividende von 3,0 % (Vorjahr: 2,5 %) an die Genossenschaftsmitglieder auszuschütten. Kumuliert konnten damit in den letzten zehn Jahren knapp 11 Millionen Euro an die Mitglieder ausgeschüttet werden.

Auch im Geschäftsjahr 2020 waren die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft und ihrer Tochterunternehmen (EWS-Gruppe) positiv. Die infolge der Corona-Pandemie deutschlandweite rückläufige Energienachfrage hatte nur begrenzt negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage. Die EWS-Gruppe konnte ihren Umsatz von 226 Millionen Euro 2019 auf nunmehr 232 Millionen Euro 2020 weiter steigern. Ende 2020 versorgte die EWS Vertriebs GmbH etwas über 218.000 Haushalte und Unternehmen mit Ökostrom und Biogas, ein Zuwachs von über 4.000 Kundinnen und Kunden.

«Beim Klimaschutz gemeinsam anpacken!»

Die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder belief sich zum 31.12.2020 auf 9.052, die zum Jahresende insgesamt 409.414 Geschäftsanteile hielten – entsprechend einem Geschäftsguthaben von über 40 Millionen Euro. Damit wuchs die Genossenschaft im vergangenen Jahr um 807 Personen und 4.418 Anteile. «Es freut uns ganz besonders, dass sich die wirtschaftlichen Kennzahlen parallel zu der Zahl unserer Genossenschaftsmitglieder und unseren Kundinnen und Kunden entwickeln», sagt EWS-Vorstand Armin Komenda, «das bestätigt uns in unserem Konzept einer bürgergetragenen Energiewende. Wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe sind keine Gegensätze, sondern befördern sich gegenseitig. Es geht darum, dass wir beim Klimaschutz gemeinsam anpacken.»

Die genossenschaftliche Struktur ermöglicht nicht nur eine finanzielle Beteiligung an den unternehmerischen Gewinnen. Sie fördert auch die Energiewende. Eine Studie von Energy Brainpool zu den Potenzialen von Photovoltaik-Kleinanlagen, die das Analysehaus im Auftrag der EWS durchgeführt und im Herbst 2020 präsentiert hat, bestätigt diese Einschätzung sehr deutlich. Mehr noch: «Die Untersuchung zeigt unzweifelhaft, dass die Energiewende in Bürgerhand ein riesiges Ausbaupotenzial besitzt», ist sich Komendas Vorstandskollege Sebastian Sladek sicher, «das gilt insbesondere für den in der Studie unter die Lupe genommenen Kleinanlagen-PV-Sektor, aber auch etwa für Windkraftwerke. Die Bürgerenergie ist existenziell für die Erreichung der Klimaziele!»

Die EWS setzen seit ihrer Gründung auf Bürgerengagement, Mitbestimmung und Dezentralisierung, um die gesellschaftlich-politische Umsetzung wie auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Klimaschutz und Energiewende zu verbessern. Ausdruck dieser Unternehmensphilosophie ist nicht zuletzt der «Sonnencent», mit dem die Kundinnen und Kunden einen wichtigen Teil zur Energiewende beitragen. Im Jahr 2020 konnten so mehr als 1,8 Millionen Euro an Kundinnen und Kunden zur Förderung ihrer Investitionen in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sowie für Vereine und Initiativen zur Umsetzung ihre vielfältigen Klimaschutz-Projekte bereitgestellt werden.

«Wir streben hybride Generalversammlung an»

Wie in 2019 fand die Generalversammlung der EWS im Jahr 2020 wegen der COVID-19-Pandemie ausschließlich elektronisch als «On-demand»-Veranstaltung über ein digitales Generalversammlungsportal im Internet statt. 496 der mehr als 9.000 EWS-Mitglieder nahmen an der Versammlung teil, konnten in den ersten Tagen Fragen und Anträge stellen und bis zum Nachmittag des 2. Juli ihre Stimmen abgeben. Die Attraktivität des digitalen Formats gepaart mit der Möglichkeit, auch viele der fernab von Schönau lebenden Mitglieder aktiv in die Abläufe der Genossenschaft einbeziehen zu können, bewog Vorstand und Aufsichtsrat zu einem Satzungsänderungsvorschlag, den die Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit beschloss: Künftig kann die Generalversammlung –­­ unabhängig von einer Pandemie oder sonstigen Ereignissen −­­ auch digital, virtuell oder hybrid stattfinden. «Wir wollen im nächsten Jahr unbedingt auch wieder eine Generalversammlung in Schönau ausrichten, denn der Austausch, die Diskussion und das soziale Miteinander sind die Erfolgsgaranten für unsere Genossenschaft», betont Armin Komenda. «Damit aber auch wieder Mitglieder aus weit entfernten Regionen teilnehmen können, streben wir 2022 eine hybride Generalversammlung an.»

Medien

Porträt von Armin Komenda, Vorstand der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG

Porträt von Armin Komenda

Vorstand der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG | Fotograf: Bernd Schumacher

Porträt von Sebastian Sladek, Vorstand der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG

Porträt von Sebastian Sladek

Vorstand der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG | Fotograf: Bernd Schumacher

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