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Fragen und Antworten

Fragen zu Biogas?

Sie möchten Biogas beziehen oder haben als Kunde eine Frage zu Ihrer Rechnung oder einem anstehenden Umzug? Hier finden Sie die passenden Antworten.

    • Von einer Papierfabrik in Wörth am Rhein

      Die Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG, bei der wir unser Biogas beziehen, stellt aus Altpapier Rohpapiere zur Weiterverarbeitung her. Aus den Prozessabwässern, die bei der Produktion anfallen, wird Biogas gewonnen, auf Erdgasqualität aufbereitet und in das Gasnetz eingespeist.

      Durch den Bezug von Biogas bei diesem Biogasanbieter stellen wir sicher, dass die Gasgewinnung nicht auf Massentierhaltung beruht, dass keine Agrarflächen umgenutzt werden und keinerlei genetisch veränderte Nutzpflanzen zum Einsatz kommen.

      Einen ausführlichen Bericht über die Biogasanlage der Papierfabrik Palm finden Sie in unserem Energiewende-Magazin.

    • Biogas als cleveres Nebenprodukt der Altpapieraufbereitung

      Wir beziehen unser Biogas von der Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG in Wörth. Dort wird Altpapier zu Rohpapier für die Weiterverarbeitung zu Wellpappen und Kartonagen aufbereitet. Bei der Papieraufbereitung lösen sich aus dem Altpapier Weizenstärke und organische Säuren; diese reichern sich im Prozesswasser an.

      Die biogenen Bestandteile der Abwässer werden in Biogasreaktoren durch Biogas bildende Bakterien zu Rohbiogas veredelt. Im Anschluss wird das Rohbiogas auf Erdgasqualität aufbereitet und als Biogas ins Gasnetz eingespeist. Mit dem Gasbezug von dieser Biogasanlage in Wörth stellen wir sicher, dass mit der Herstellung weder Massentierhaltung noch Landschaftsverbrauch durch Energiepflanzen einhergeht.

      Einen ausführlichen Bericht über die Biogasanlage der Papierfabrik Palm finden Sie in unserem Energiewende-Magazin.

    • Von europäischen Handelsplätzen

      Unser Erdgas beziehen wir in einer Einkaufsgemeinschaft mit anderen Stadtwerken von europäischen Handelsplätzen. Daher können wir eine Zuordnung zu konkreten Herstellern oder Lieferanten nicht gewährleisten. Der Herkunftsmix des von uns eingekauften Erdgases entspricht dem europäischen Durchschnittsmix.

    • Herstellung aus organischen Reststoffen – ohne Landschaftsverbrauch oder Massentierhaltung

      Für uns ist und bleibt es ausschlaggebend, dass das Biogas so ökologisch wie möglich ist:

      • dass landwirtschaftliche Flächen nicht für Monokulturen verschwendet werden, die eigens fürs Biogas angepflanzt werden, 
      • dass keine gentechnisch veränderten Energiepflanzen zum Einsatz kommen,
      • dass bei der Biogasherstellung keine organischen Stoffe aus der Massentierhaltung verwendet werden und
      • dass wir die Anlage kennen und das Unternehmen, das die Anlage betreibt, nicht mit Unternehmen der fossilen Energiewirtschaft verbunden ist

      EWS-Biogas kommt ausschließlich aus der Papierfabrik Palm, die im Rahmen des Papierrecyclings zu Pappe organische Reststoffe vergärt und auf Erdgasqualität aufbereitet, damit das Biomethan (also «gereinigtes» Biogas) ins Erdgasnetz eingespeist werden kann. Einen ausführlichen Bericht über die Biogasanlage der Papierfabrik Palm finden Sie in unserem Energiewende-Magazin.

    • CO2-Emissionen werden klimaneutral gestellt

      Grundsätzlich ist Biogas CO2-neutral, da bei der Verbrennung nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie zuvor im organischen Material gespeichert wurde. Deshalb verfügt Biogas im Vergleich zu Erdgas zunächst über eine wesentlich bessere CO2-Bilanz. Dennoch entstehen bei der Herstellung und der Aufbereitung von Biogas auf Erdgasqualität CO2-Emissionen. Diese Emissionen kompensieren wir jedoch über unseren Partner «greenmiles» durch CO2-Ausgleichsprojekte komplett und stellen sie damit klimaneutral. Auf dieselbe Weise gleichen wir die Erdgasbeimischungen bei unseren Tarifen Klima und Klima Plus aus, so dass auch diese komplett klimaneutral sind.

      Ihren Preis für einen der neuen Klima-Tarife der EWS können Sie auf unserer Biogas-Seite schnell ermitteln.

    • Kompensation durch Ausgleichsprojekte nach dem «Gold Standard»

      Der gesamte Gasbezug der EWS wird vollständig klimaneutral gestellt – es werden also sämtliche CO2-Emissionen kompensiert, die bei der Herstellung oder der Aufbereitung des Biogases entstehen. Die Kompensation erfolgt durch Ausgleichsprojekte, die nach dem strengen «Gold Standard» zertifiziert sind.

      Eine der Bedingungen für eine Zertifizierung nach diesem Standard ist, dass sämtliche Projekte nicht nur den Klimaschutz – durch den Ausgleich von CO2-Emissionen – voranbringen, sondern auch die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessern helfen.

      Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Biogas-Seite, wo Sie auch zu einem der Klimatarife der EWS wechseln können.

    • Nicht alleine – aber es ist ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz

      Biogas wird zweifellos künftig eine größere Rolle spielen als heute. Das hängt auch damit zusammen, dass Biogasanlagen gut steuerbar sind und deshalb schnell «einspringen» können, wenn gerade nicht genügend Energie aus Sonne und Windanlagen zur Verfügung steht. 

      Dennoch ist aufgrund des begrenzten Potenzials an verfügbarer Biomasse für die Gaserzeugung klar, dass Biogas nur zu einem gewissen Teil dazu beitragen kann, den Wärmesektor zu dekarbonisieren. Zudem fallen auch beim Einsatz von Biogas klimaschädliche Emissionen an – wenn auch zu einem viel geringeren Anteil als beim Einsatz von fossilen Energieträgern wie Erdgas, Kohle oder Öl. Diese Emissionen aus der Biogasherstellung und -aufbereitung werden allerdings beim EWS-Biogas kompensiert – durch nachhaltige und nach dem «Gold Standard» zertifizierte CO2-Ausgleichsprojekte. Ihren Preis für EWS-Biogas können Sie mit unserem Rechner auf der Biogas-Seite ermitteln.

    • Schnell und bequem per Online-Auftrag …

      Am einfachsten geht der Wechsel zu den EWS mit dem Online-Auftrag. Sie können als Privatkunde gleich hier Ihren individuellen Abschlag berechnen und zu uns wechseln. Bitte halten Sie dazu Ihre Zählernummer bereit, die Sie beispielsweise auf Ihrer letzten Gasrechnung finden.

      … oder schriftlich per E-Mail, Fax oder Post

      Füllen Sie unseren Auftrag zur Gaslieferung aus und senden Sie uns diesen gemeinsam mit Ihrer letzten Gasrechnung per E-Mail an kundencenter[at]ews-schoenau.de oder per Fax an die 07673 8885-19.

      Gerne senden wir Ihnen dieses Auftragsformular auch per Post zu. Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundencenter telefonisch oder per Online-Formular.

      Der Wechsel ist kostenlos

      Der Wechsel kostet nichts, weder beim alten Versorger noch bei den EWS.

    • Beim Wechsel von einem anderen Stromversorger: je nach Ihren aktuellen Vertragsbedingungen

      Nach der fristgerechten Kündigung Ihres bisherigen Vertrages und nach Ablauf der Vertragslaufzeit stellen wir Ihre Gasversorgung zum nächstmöglichen Monatsersten um. Da wir die Formalitäten mit Ihrem bisherigen Versorger und dem lokalen Netzbetreiber für Sie erledigen, hängt es auch von deren Bearbeitungszeiten ab, wann genau der Wechsel stattfinden kann.

      Bei Umzug: zum Zeitpunkt Ihres Einzugsdatums

      Anders verhält es sich, wenn Sie umziehen: Wenn Sie uns zur Schlüsselübergabe Ihre neuen Adress- und Zählerdaten mitteilen, können wir Sie bereits von diesem Zeitpunkt an versorgen. Sollten Sie gerade umgezogen sein, können Sie uns Ihre Ummeldung auch bis zu fünf Wochen nach Schlüsselübergabe mitteilen. Die Umstellung erfolgt dann rückwirkend zu diesem Datum.

      Beim Wechsel vom Grundversorger: nach einer Kündigungsfrist von 14 Werktagen

      Falls Sie bisher Gas von ihrem örtlichen Grundversorger beziehen, ist ein Wechsel mit einer Kündigungsfrist von 14 Werktagen möglich.

      Wir informieren Sie, sobald das Umstellungsdatum feststeht

      Ganz egal, ob Sie von Ihrem Grundversorger, einem anderen Gasversorger oder anlässlich eines Umzugs wechseln: Sobald wir den genauen Termin der Umstellung zu EWS-Biogas kennen, benachrichtigen wir Sie umgehend per Post.

    • Nein, der Wechsel ist kostenlos

      Der Wechsel kostet nichts, weder bei Ihrem bisherigen Versorger noch bei uns.

    • Auf keinen Fall!

      Die unterbrechungsfreie Versorgung ist gesetzlich garantiert. Selbst in einem «vertragslosen» Zustand wäre der örtliche Grundversorger verpflichtet, Sie mit Gas zu versorgen.

    • Mit eigenem Gaszähler: jederzeit

      Auch als Mieter können Sie jederzeit zu Biogas von den EWS wechseln – einzige Voraussetzung ist, dass Ihre Wohnung über einen eigenen Gaszähler verfügt, der auf Ihren Namen läuft.

    • Nein, normalerweise nicht

      Nur wenn Ihr Gasbezug über den Vermieter abgerechnet wird, Sie also direkt von ihm eine Abrechnung erhalten, sollten Sie sich mit Ihrem Vermieter in Verbindung setzen.

    • Keine Installationen, kein Zählerwechsel

      Technische Installationen oder sonstige Arbeiten sind nicht nötig. Auch der Gaszähler bleibt der alte.

    • Ihr örtlicher Netzbetreiber

      Der örtliche Gasnetzbetreiber wird Ihnen ein Ableseformular zusenden, damit Sie ihm Ihren Zählerstand mitteilen können – oder aber einen Ableser vorbeischicken. Meldet sich der Netzbetreiber nicht, sollten Sie uns den Zählerstand direkt mitteilen, um eine für Sie eventuell ungünstige Schätzung zu vermeiden. Nehmen Sie hierzu Kontakt zu unserer Abrechnungsabteilung auf.

    • Sie erhalten Ihre Rechnung per Post von uns

      Die erste Rechnung werden Sie in aller Regel nach weniger als 12 Monaten erhalten, da der Zeitpunkt der Zählerablesung normalerweise der gleiche bleibt. Bei allen folgenden Rechnungen werden dann wieder 12-Monats-Zeiträume abgerechnet.

    • Je nach Schlussrechnung Ihres bisherigen Anbieters

      Sie erhalten von Ihrem bisherigen Anbieter eine Schlussrechnung, die eine Gutschrift oder einen Rechnungsbetrag enthalten kann. Damit ist alles beglichen und die Vertragsbeziehung zu Ihrem bisherigen Lieferanten beendet.

    • Nicht zwingend, es erleichtert unsere Arbeit jedoch erheblich

      Eine Einzugsermächtigung ist keine zwingende Voraussetzung für eine Belieferung. Allerdings sind wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns eine solche erteilen, weil es unsere Arbeit erheblich erleichtert. Denn wenn Sie selbst überweisen, müssen wir alle Zahlungen einzeln prüfen, was einen erheblichen Zeitaufwand bedeutet.

      Sie hingegen müssen an die Überweisung oder an etwaige Änderungen eines Dauerauftrags denken. Eine – jederzeit widerrufbare – Einzugsermächtigung ist also für Sie und uns deutlich einfacher.

    • Einmal pro Monat, fällig zwischen dem 15. und 20.

      Die Abschläge werden einmal monatlich für den laufenden Monat erhoben und werden zwischen dem 15. und 20. eines jeden Monats fällig.

      Die Abschläge errechnen sich aus Ihrem vom Gasnetzbetreiber mitgeteilten Vorjahresverbrauch und werden wie bisher in der Jahresabrechnung verrechnet. Sollten Sie zuviel bezahlt haben, erhalten Sie mit der Jahresabrechnung eine Gutschrift, bei Unterzahlung eine Rechnung von uns. Die neuen Abschläge passen wir dann wieder Ihrem durchschnittlichen Verbrauch an.

    • Ja, allerdings ohne Vergünstigung

      Sie können jährlich, viertel- oder halbjährlich im Voraus bezahlen. Eine Vergünstigung dafür gibt es jedoch nicht, da die Verwaltung der Vorauszahlungen für uns einen zusätzlichen Aufwand bedeutet.

    • Möglichst frühzeitig, um einer Lieferung des Grundversorgers zuvorzukommen

      Sie sollten den Gaswechsel möglichst frühzeitig vor einem Um- oder Einzug in Auftrag geben. Sobald Sie wissen, wann Sie die neue Wohnung beziehen und welche Zählernummer zur Wohnung gehört, sollten Sie uns den Auftrag zur Belieferung zukommen lassen. Nutzen Sie dazu am besten unser Umzugsformular.

      Hintergrund: Wenn Sie bei Um- oder Einzug nicht aktiv einen Gaslieferanten auswählen, entsteht für Sie automatisch eine Lieferbeziehung zum örtlichen Grundversorger. Diesen Vertrag können wir unter Einhaltung der üblichen Fristen jederzeit für Sie kündigen, wenn Sie das wünschen.

    • So früh wie möglich

      Sobald das genaue Datum Ihrer Schlüsselübergabe feststeht, teilen Sie uns bitte Ihre neuen Adressdaten mit. Wir informieren im Anschluss den örtlichen Gasnetzbetreiber über Ihren bevorstehenden Umzug.

      Am Übergabetag sollten Sie den Gaszähler in Ihrer alten Wohnung ablesen und uns sowie Ihrem örtlichen Netzbetreiber den Zählerstand mitteilen – ansonsten wird der Stand durch Ihren Netzbetreiber geschätzt. Ihren Zählerstand können Sie uns hier online melden.

      Möchten Sie Ihren Gasvertrag einfach mitnehmen?

      Wenn Sie auch in Ihrem neuen Zuhause EWS-Biogas beziehen möchten, können Sie ganz einfach unser Umzugsformular nutzen. Dabei können Sie sowohl den Zählerstand in Ihrer alten Wohnung zum Tag der Übergabe angeben, als auch den in Ihrer neuen Wohnung, falls Sie diesen bereits in Erfahrung bringen konnten.

    • Keine Installationen, kein Zählerwechsel

      Nein, technische Installationen oder sonstige Arbeiten sind nicht nötig. Auch der Gaszähler bleibt der alte.

    • Ihr örtlicher Gasnetz- oder Messstellenbetreiber

      Der Gaszähler ist Eigentum des örtlichen Gasnetz- bzw. Messstellenbetreibers. Dieser ist für Austausch, Reparatur und Wartung Ihres Zählers zuständig. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage Ihres örtlichen Gasnetzbetreibers.

    • Auf keinen Fall!

      Der Einbau eines Gaszählers ist keinesfalls mit einer Verpflichtung verbunden, Kunde beim installierenden Unternehmen oder einem assoziierten Gasanbieter zu werden.

    • Ihr örtlicher Gasnetzbetreiber

      Für technische Störungen und Versorgungsunterbrechungen ist der örtliche Gasnetzbetreiber zuständig. Die Kontaktdaten des Entstörungsdienstes finden Sie auf der Homepage Ihres Gasnetzbetreibers.

      Sollten Sie Gasgeruch bemerken, warnen Sie etwaige weitere Mieter durch Klopfzeichen – nicht die Klingel benutzen! Verlassen Sie dann umgehend das Haus und alarmieren Sie außerhalb des Hauses den örtlichen Entstörungsdienst.