Zukunft spielt mit
Teamplay für solidarischen Klimaschutz geht in die Verlängerung
Das vergangene Jahr hat gezeigt: Erneuerbare und Fußball bilden ein Top-Team für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Teilhabe. Jetzt verlängern der genossenschaftliche Ökostromversorger Elektrizitätswerke Schönau und der FC Internationale Berlin ihre Partnerschaft – und sie haben viel vor!
Am 01. Dezember haben EWS Vorstandsmitglied Sebastian Sladek und Gerd Thomas, erster Vorsitzender des FC Internationale, die Fortsetzung ihrer Klima- und Energiepartnerschaft besiegelt. «Wir schauen auf eine erfolgreiche Partnerschaft im vergangenen Jahr, und man muss sagen: Angesichts der besorgniserregenden Entwicklungen mit der Erosion von demokratischen Werten und dem Bedeutungsverlust von Klimaschutz ist das Zusammenspiel von gesellschaftlichem Engagement und Klimaschutz um so wichtiger geworden. Deshalb freuen wir uns sehr, unsere Partnerschaft fortsetzen zu können,» zeigt sich Sladek zufrieden.
Sport und nachhaltiges Handeln innovativ verbinden
Sportvereine sind wichtige Akteure für gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Erfolg der notwendigen Transformation. Für den FC Internationale Berlin ist das Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung seit seiner Gründung 1980 ein grundlegender Bestandteil des Vereinslebens. Zudem hat sich der Verein im Bereich Nachhaltigkeit feste Ziele gesetzt, die er unter anderem mit der EWS umsetzt. «Gerade bei den aktuellen Gegenreaktionen auf ambitionierte Klimapolitik wollen wir bei uns vor Ort zeigen, dass sich Sport und nachhaltiges Engagement innovativ verbinden lassen», erläutert Gerd Thomas. «Unsere Mitglieder profitieren maßgeblich von unserem Einsatz auch abseits des Platzes und die Zustimmungswerte für unseren Weg sind konstant hoch.»
Im vergangenen Jahr wurde mit Unterstützung der EWS eine Ladesäule für den elektrisch betriebenen Vereinsbus installiert. Nächstes Ziel ist die Errichtung einer PV-Anlage für die direkte Versorgung der Ladesäule mit Sonnenstrom.
Auch das Kooperationsmodell EWS-Interstrom wird fortgesetzt. Das heißt, Menschen können weiterhin über den FC Internationale EWS Ökostrom beziehen, Vereinsmitglieder erhalten einen Rabatt auf den Strompreis. Die Sonnencents, also der Förderbeitrag im Stromtarif, fließen zurück an den Verein. Damit werden nachhaltige Projekte finanziert.
Engagement mit Strahlkraft
Der FC Internationale plant auch im kommenden Jahr spannende Aktionen und Events. So wird es den jährlichen Nachhaltigkeitstag geben, bei dem die EWS wieder mitwirken wird. Auch gemeinsames politisches Engagement ist geplant, denn am 20. September finden in Berlin Senatswahlen statt – ein wichtiges Momentum, um gemeinsam klar Stellung zu beziehen.
«Wir wollen in Zukunft auch eine bessere Vernetzung unserer Partner untereinander erreichen. Deutschland ist eine Vereinsnation und der FC Internationale ist ein Vorbild für den Breitensport. Wir können uns sehr gut vorstellen, dass auch andere Vereine von der Erfahrung insbesondere im Bereich nachhaltiger Vereinsführung partizipieren können», so Sebastian Sladek.
Über die EWS
Die EWS Elektrizitätswerke Schönau sind bekannt geworden als «Stromrebell:innen aus dem Schwarzwald». Gegründet als Elterninitiative gegen Atomkraft, haben sie vor über 30 Jahren zuerst das regionale Stromnetz in Schönau übernommen und beliefern seit 1998 deutschlandweit Kund:innen mit 100 Prozent Ökostrom. Dabei setzen sich die EWS als genossenschaftlicher Versorger besonders für eine regionale Stromversorgung in Bürger:innenhand ein und arbeiten nur mit Produzent:innen, die nicht mit der Atom- und Kohlewirtschaft verflochten sind. Darüber hinaus tragen die EWS mit einem eigenen Förderprogramm zur Energiewende und zum Klimaschutz bei. 2024 flossen zwei Millionen Euro in bürgereigene Anlagen und Projekte zur Förderung der globalen Energiegerechtigkeit.
Über den FC Internationale Berlin
Der FC Internationale wurde im Jahr 1980 von gut 20 engagierten Fußballern in Schöneberg gegründet. Mittlerweile unterhält der Verein die meisten Teams im Bezirk Tempelhof-Schöneberg und deckt die gesamte Palette des Fußballsports mit seinen 1.350 Mitgliedern aus über 70 Nationen ab. Der Verein ist seit 2006 Integrationsstützpunkt und zertifizierte sich im Jahr 2021 als erster Amateurverein deutschlandweit extern auf Nachhaltigkeit. Die Mission: Mit Menschen auf gutem Niveau Fußball spielen und mit Fairplay auf und neben dem Platz eine Vorreiterrolle einnehmen. Für sein Engagement erhielt der Verein 2024 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis.
Medien
V.l.n.r.: Sebastian Sladek (Vorstandsmitglied der EWS), Ben Kandler (Geschäftsführung Sport, FC Internationale Berlin), Anton Klischewski (Vorstand/Koordinator für Nachhaltigkeit und Engagement, FC Internationale Berlin). Foto: Irnis Kubat
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