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08.03.2026 | Freiburg

Das gute Leben wieder selbst in die Hand nehmen

Können wir uns Überreiche und den Kapitalismus noch leisten?

Sonntag, 08. März 2026
19:00 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos. Einlass ab 18:30 Uhr.

Pauluskirche Freiburg

Dreisamstraße 5
79098 Freiburg

Hier treffen Welten aufeinander, die sonst gerne gegeneinander ausgespielt werden. Die Mobilitätsexpertin und Bestsellerautorin Katja Diehl, der Gewerkschafter und VW-Arbeiter Thorsten Donnermeier und der Aktivist, Autor und Dozent Tobi Rosswog diskutieren mit uns die brennenden Themen unserer Zeit:

  • Wie können wir den drohenden ökologischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Niedergang aufhalten?
  • Welche gelingenden Zukünfte können wir uns vorstellen und wie können wir für ihre Verwirklichung tätig werden?
  • Was ist sinnvolle Arbeit und wem soll sie nutzen: Überreichen wie Wolfgang Porsche, den Arbeitenden oder der ganzen Gesellschaft?
  • Wem sollen die Unternehmen gehören und was sollen sie produzieren? Was sind sinnvolle Produkte in einer Zeit der sich verschärfenden Krisen: SUVs oder Straßenbahnen?
  • Können wir den Frieden sichern, indem wir Rüstungsgüter statt Autos produzieren und währenddessen die soziale Infrastruktur (demokratische Teilhabe, Sozialstaat, Bildung, Gesundheit) abbauen?
  • Was können wir dem vorrückenden Faschismus entgegensetzen?
  • In welchen gemeinsamen Projekten können Arbeitende, Aktivist:innen, Wissenschaftler:innen zeigen, dass Wandel in Richtung einer menschenwürdigen, zukunftsfähigen und antifaschistischen Zukunft möglich ist?

 

Trotz ihrer unterschiedlichen Perspektiven auf diese Fragen sind sich die drei Autor:innen oft einig: Es braucht unorthodoxe Herangehensweisen und Projekte, um die großen Krisen unserer Zeit zu lösen. Es braucht Antworten auf die (Un-)Logiken von Eigentum und Besitz: Vergesellschaftung.

Wie gelingt das gute Leben für alle?

Anlass des Besuchs des Autor:innen-Trios ist die Vorstellung ihres Buches «Nehmen wir das Leben (wieder) selbst in die Hand.» Das Buch macht Mut, den Wandel selbst voranzutreiben, auch aus der Einsicht heraus, dass die Transformation, die die Überreichen, Autokraten und Demokratiefeinde vorantreiben, nicht zu einer Gesellschaft führt, in der wir leben wollen und können.

Im Anschluss an das Gespräch zwischen den drei Autor:innen gibt es viel Raum für weiterführende Diskussionen. Wer im Nachgang der Veranstaltung Mut und Energie verspürt, das gute Leben selbst in die Hand zu nehmen, kann mit den beteiligten regionalen sozial-ökologischen Initiativen ins Gespräch kommen und Banden für das gute Leben für alle bilden.