Grenzenloses Risiko
Gefahr für Südbaden durch Schweizer Uralt-AKW
Montag, 23. Februar 2026
19:00 Uhr
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Vorherige Anmeldung erforderlich.
EWS Kulturhalle
Friedrichstraße 53/53
79677 Schönau
Ein schwerer Atomunfall in einem der grenznahen Schweizer AKW hätte für die Menschen und die Wirtschaft in Baden-Württemberg kaum vorstellbare Folgen. Unsere Gemeinden sind nicht auf derartige Unfallszenarien vorbereitet. Davor warnt die Studie «Grenzenloses Risiko: Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer Atomkraftwerken».
Die Öffentlichkeit, insbesondere auch die von einem Unfall am massivsten betroffene Bevölkerung in Süddeutschland, ist über die von den Schweizer AKW ausgehende Gefährdung ihrer Heimat und Gesundheit nicht informiert. Deswegen laden die EWS, der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) und .ausgestrahlt am 23. Februar in die EWS-Kulturhalle auf dem Schönauer Betriebsgelände zu einer öffentlichen Debatte über die Sicherheitsdefizite der Schweizer Reaktoren und das Risiko ihres Überzeitbetriebs ein.
Die Folgen eines Unfalls
Nach einem Atomunfall in einem Schweizer AKW müssten bei entsprechender Wetterlage weite Teile Baden-Württembergs und gegebenenfalls sogar Bayerns großräumig evakuiert werden. Große Gebiete in Süddeutschland, je nach Wetter auch weit darüber hinaus, könnten für Jahrzehnte unbewohnbar werden. So ein Unfall führt außerdem zu einer enormen Strahlenbelastung der Bevölkerung, mit zahlreichen strahlenbedingten Erkrankungen, Spätfolgen wie Krebs und sogar genetischen Strahlenschäden, die auch nachfolgende Generationen noch beeinträchtigen.
Informationen und Handlungsoptionen für Volksvertreter:innen
Wohin weht der Super-GAU? Welche Folgen hätte ein schwerer Atomunfall in der Schweiz für Ihre Gemeinde? Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an die gewählten Vertreter:innen aus der Region nahe der deutsch-schweizerischen Grenze. Ihnen werden Informationen und Handlungsoptionen zum Schutz der Bevölkerung vor den Gefahren des Überzeitbetriebs der Schweizer Atomanlagen an die Hand gegeben.
Referent:innen
- Armin Simon, .ausgestrahlt, Co-Autor der Studie «Grenzenloses Risiko: Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer Atomkraftwerken»
- Prof. Dr. Wolfgang Renneberg, ehemaliger Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium
- Dr. Eva Stegen, EWS-Energiereferentin und Vorstandsmitglied des Trinationalen Atomschutzverbands, TRAS
- Sebastian Sladek, EWS-Vorstand und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Nachhaltige Wirtschaft
- Stephanie Eger, Geschäftsleiterin des Trinationalen Atomschutzverbands, TRAS
Der Eintritt ist kostenlos. Bitte melden Sie sich per E-Mail an: