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17.04.2026 | Online

Von der Einspeisevergütung zur Marktchance

Wie sichern wir den privaten PV-Zubau ohne feste EEG-Förderung?

Freitag, 17. April 2026
13:30–15:00 Uhr 

Die Teilnahme ist kostenlos; vorherige Anmeldung erforderlich

Wenn die EEG-Förderung tatsächlich fällt, braucht es neue Wege für die Zukunft privater PV-Anlagen. EWS und das Bündnis Bürgerenergie laden im Rahmen der Berliner Energietage zur digitalen Diskussion: Eine Öko-Institut-Studie zeigt, wie marktorientierte und bürgernahe Lösungen für die Energiewende aussehen können. Anschließend diskutieren wir mit Expert:innen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung.

Die Bundesregierung hat zahlreiche Vorhaben angekündigt, um den um den Ausbau erneuerbarer Energien (EE) günstiger und systemdienlicher zu machen. So bringt die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beispielsweise Veränderungen bei der Finanzierung und Vermarktung von EE-Anlagen mit sich. Bei Wind- und Solarparks steht die Umstellung auf ein Differenzvertragssystem an und die kleine, bürgernahe PV wird sich künftig marktnäher refinanzieren müssen. Daher stehen aktuell insbesondere viele Investoren und Betreiber kleiner PV-Dachanlagen vor der Frage: Wie lässt sich Solarstrom künftig ohne eine fixe Einspeisevergütung wirtschaftlich vermarkten? Direktvermarktung, Bündelmodelle und flexible Stromnutzung gewinnen an Bedeutung – doch was bedeutet das konkret für PV-Kleinanlagen?

Im Webinar beleuchten Expertinnen und Experten, wie sich der Betrieb kleiner PV-Anlagen künftig marktorientierter gestalten lässt, welche Anreizmechanismen bereits bestehen und wo neue Chancen für flexible Vermarktungsstrategien liegen. Dabei werden Impulse aus einer aktuellen, vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebenen Studie des Öko-Instituts und der Stiftung Umweltenergierecht (SUER) aufgegriffen, die den Übergang zu einer verlässlicheren Vermarktung unterstützen.    

Anschließend debattieren MdB Lars Rohwer (CDU), MdB Katrin Uhlig (B90/Grüne) und Marieluise Hoppenbrock (SenWEB) mit den Veranstaltern, welche Anreize und Instrumente den Ausbau der bürgernahen Dach-PV auch in Zukunft tragen können. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung neuer Strategien, die für mehr Verlässlichkeit in der Planung sorgen und somit den langfristigen Beitrag der Bürgerenergie zur Energiewende sichern. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich an der Diskussion über die Zukunft der bürgernahen Dach-PV zu beteiligen. 

Seien Sie dabei und erfahren Sie, wie sich die bürgernahe Energiewende auf dem eigenen Dach wirtschaftlich weiterdenken lässt! 

Es diskutieren: