Wärmepumpen für Ihr Zuhause
Mit der Wärmepumpe setzen Sie auf zukunftsfähige Heiztechnik – und können beim Umstieg von jeder Menge Förderung profitieren. Mit professioneller Beratung und unserem Netz von Umsetzungspartnern unterstützen wir Sie bei Ihrer individuellen Wärmelösung. Starten Sie jetzt Ihre persönliche Wärmewende!
Warum auf die Wärmepumpe setzen? Klima schonen, Kosten sparen!
Mit einer Wärmepumpe erzeugen Sie im Vergleich zu fossil betriebenen Heizungssystemen deutlich weniger CO₂ – und heizen, wenn Sie Ihre Anlage mit 100 % Ökostrom betreiben, sogar komplett emissionsfrei.
Wirtschaftlich rechnet sich der Umstieg in aller Regel zügig. Gerade bei Einfamilienhäusern bietet die Wärmepumpe die umweltfreundlichste und auf Dauer auch wirtschaftlichste Form der Wärmeversorgung. Und auch bei Mehrfamilienhäusern ist die Wärmepumpe auf lange Sicht meist günstiger als eine neue Gasheizung – vor allem angesichts der absehbaren CO₂-Preissteigerungen in den nächsten 20 Jahren.
Zahlreiche weitere Informationen zu Ihrem Umstieg auf die Wärmepumpe erhalten Sie in unseren FAQ.
Umfangreiche staatliche Förderung erhalten
Um die Wärmewende schnell voranzubringen, wird der Einbau klimaschonender Heiztechnologie im Rahmen der «Bundesförderung für effiziente Gebäude» über die KfW gefördert – und das bis zu einer Höhe von 30.000 Euro.
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Mehr zur den Komponenten der KfW-Förderung erfahren
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Komponente 1: Grundförderung
Der Einbau einer Wärmepumpe wird mit einer Grundförderung von 30 Prozent unterstützt.
Komponente 2: Effizienz-Bonus
Zusätzlich zur Grundförderung erhalten Sie fünf Prozent Bonus, wenn bei Ihrer Wärmepumpe ein natürliches Kältemittel eingesetzt wird.
Komponente 3: Klimageschwindigkeits-Bonus
Diesen Bonus von 20 Prozent erhalten Sie als selbstnutzende:r Eigentümer:in, wenn Sie Ihre funktionstüchtige Öl-, Kohle-, Gas-Etagen-, Nachtspeicherheizung oder mindestens 20 Jahre alte Gasheizung oder Biomasseheizung austauschen.
Komponente 4: Einkommens-Bonus
Als selbstnutzende:r Eigentümer:in erhalten Sie einen zusätzlichen Einkommens-Bonus von 30 Prozent, wenn Ihr Haushaltsjahreseinkommen maximal 40.000 € beträgt.
Detaillierte Informationen hierzu finden Sie auf der Website der KfW.
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Ihre Optionen zur Wärmewende
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Option 1: Informieren und sich schlaumachen
Klären Sie die wichtigsten Fragen vorab
Wenn Sie noch unsicher sind, ob eine Wärmepumpe zu Ihrer individuellen Wohnsituation passt, unterstützt Sie unsere Energieberatung gerne in einem kostenlosen telefonischen Erstgespräch und klärt mit Ihnen, was die ersten sinnvollen Schritte auf Ihrem Weg zur persönlichen Wärmewende sind. Sie profitieren dabei von umfassender Expertise rund um Energie und Wohnraumsanierung.
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Option 2: Umfassend beraten lassen
Nutzen Sie ein Beratungspaket unseres Partners
Mit der Wärmepumpen-Beratung unseres Partners Green Planet Energy unterstützen wir Sie bei technischen Fragen und solchen zur Förderung. Jetzt online buchen, Fragebogen online ausfüllen und eine ausführliche individuelle Beratung per Telefon erhalten. Auf Wunsch bietet Ihnen Green Planet Energy auch gleich ein Umsetzungspaket mit einem Partner vor Ort an.
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Option 3: Planen und loslegen
Finden Sie den passenden Planungs- und Umsetzungspartner
Sie haben sich für den Umstieg auf eine Wärmepumpe entschieden und wollen direkt mit der Umsetzung Ihres Vorhabens beginnen? Vielleicht liegen Ihnen sogar schon Rahmendaten wie z. B. eine Heizlastberechnung vor? Wir unterstützen Sie mit unserem Netzwerk an bewährten und zuverlässigen Planungs- und Umsetzungspartnern. Einfach anfragen – wir helfen weiter!
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Fragen und Antworten zur Wärmepumpe
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Ist der Einsatz einer Wärmepumpe im Bestand möglich?
Ja – und zwar meist ziemlich problemlos
Wärmepumpen können auch Bestandsgebäude effizient heizen. Wichtig ist, dass Sie vor der Installation eine Heizlastberechnung und einen Heizflächenabgleich durchführen lassen. So kann festgestellt werden, ob Ihre Räume bei niedriger Vorlauftemperatur (also mit wenig Energieaufwand) angenehm warm werden. Falls nicht, hilft es oft schon, einzelne Heizkörper auszutauschen. Auch eine nachträgliche Sanierung ist – außer in Extremfällen – kein Problem.
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Was sind die Vorteile einer Luft-Wasser-Wärmepumpe?
Ideal für Bestandsgebäude – und besonders klimaschonend
Luft-Wasser-Wärmepumpen sind die perfekte Lösung für Bestandsgebäude. Sie können mit geringem Aufwand auch nachträglich installiert werden – ohne, dass zum Beispiel das Erdreich erschlossen werden muss. Auch fürs Klima sind Luft/Wasser-Wärmepumpen die erste Wahl, besonders wenn diese mit einem klimaschonenden Kältemittel wie z.B. Propan – technischer Name: R290 – betrieben werden.
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Welche weiteren Geräte passen zur Wärmepumpe?
PV-Anlage, Energiemanagementsystem und Batteriespeicher sind ideale Ergänzungen
Mit einer Photovoltaikanlage sparen Sie zusätzlich Kosten, weil Sie Ihre Wärmepumpe teilweise mit selbst erzeugtem Strom betreiben können. Die PV-Anlage können Sie übrigens auch dann noch problemlos integrieren, wenn die Wärmepumpe bereits installiert ist. Idealerweise nutzen Sie zusätzlich ein Energiemanagementsystem und einen Batteriespeicher. So benötigen Sie auch nachts oder bei schlechtem Wetter nicht automatisch Strom aus dem Netz.
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Wie sorgt man für die passende Auslegung der Pumpe?
Durch sorgfältige Analyse und optimale Auslegung der Anlage
Bei der Auslegung der Wärmpumpe ist es vor allem wichtig, dass die Leistung der Wärmpumpe den Heizbedarf des Gebäudes deckt und Ihnen ausreichend Warmwasser zur Verfügung steht. Außerdem muss sichergestellt werden, dass alle Räume auch mit niedrigeren Vorlauftemperaturen, idealerweise maximal 55 °C, angenehm warm werden. So arbeitet die Wärmpumpe besonders effizient.
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Kann ich eine Wärmepumpe mit Gas oder Öl kombinieren?
Sagen wir mal so: Sie könnten
Als engagierte Energiegenossenschaft geht es uns aber natürlich darum, dass möglichst viele Haushalte vollständig auf fossile Energieträger verzichten. Darum sollte die Planung sinnvollerweise darauf abzielen, dass die neue Wärmepumpe die alte Heizanlage vollständig ersetzen kann.
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Solarthermieanlage plus Wärmepumpe – geht das?
Grundsätzlich möglich, allerdings nicht unbedingt vorteilhaft
Die Solarthermieanlage hat den höchsten Ertrag in den warmen und sonnigen Monaten – also genau dann, wenn auch die Wärmepumpe besonders effizient arbeitet. In den Wintermonaten liefert sie dagegen kaum Ertrag und kann die Wärmepumpe nicht wesentlich unterstützen.
Durch den parallelen Einsatz einer Solarthermieanlage lässt sich daher nur eine geringfügige Strommenge einsparen. Demgegenüber stehen erhöhte Investitionskosten und die Gefahr, dass die Wärmepumpe durch den hybriden Betrieb nicht optimal läuft. Die Kombination mit einer PV-Anlage, deren Strom auch zum Betreiben der Wärmepumpe genutzt werden kann, ist dagegen wesentlich vorteilhafter.
Gerade bei Solarthermieanlagen, die bereits älter sind oder lediglich der Warmwassererwärmung dienen, sollte bei dem Umstieg auf eine Wärmepumpe daher eine Stilllegung der Solarthermieanlage in Betracht gezogen werden. Unsere Fachhandwerkspartner beraten Sie gerne dazu, ob eine Einbindung Ihrer Solarthermieanlage sinnvoll ist.
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Mehrparteienhaus und Warmepumpe - funktioniert das?
Ja, das ist in der Regel möglich
Die meisten Handwerksbetriebe bieten auch Beratungen und Umsetzung für Mehrparteienhäuser und Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) an. Die Preisgestaltung hängt dabei meist von der Anzahl der Wohneinheiten ab. Fragen Sie gerne bei Ihrem Handwerksbetrieb oder unserem Partner Green Planet Energy an. Den GPE-Service erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 13:00 und 14:00 Uhr unter der Rufnummer 040 808 110 710 – oder per Mail.
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Wärmepumpe im Mittelreihenhaus – ist das möglich?
Das hängt teils von länderspezifischen Regelungen ab
In vielen Bundesländern können die Landesbauordnung oder Grundsätze zum Lärmschutz beeinflussen, wo eine Wärmepumpe aufgestellt werden darf. Dies gilt besonders für Reihenmittelhäuser.
Unsere Empfehlung: Tauschen Sie sich am besten frühzeitig direkt mit Ihren Nachbar:innen aus. Falls die vorgegebenen Abstände nicht eingehalten werden können, empfehlen wir, vor der Installation deren formloses schriftliches Einverständnis einzuholen.
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Was sind die Voraussetzungen für eine Installation?
Platz – und geklärte Rahmenbedingungen
Für die Installation einer Wärmepumpenanlage muss natürlich ausreichend Platz für zwei zentrale Komponenten vorhanden sein: die Außeneinheit und den Warmwasserspeicher, der innerhalb des Hauses (zum Beispiel im Heizungsraum) steht. Besonders für die Außeneinheit gelten teilweise rechtliche Vorschriften. Diese werden im Rahmen der Beratung natürlich berücksichtigt.
Haben sowohl Pumpe als auch Speicher ihren Platz gefunden, sind einige technische Voraussetzungen zu beachten – etwa, ob die richtige Vorlauftemperatur erreicht wird oder ob dafür vielleicht einzelne Heizkörper getauscht werden müssen.
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Was ist bei der Wahl des Aufstellorts zu beachten?
Je näher am Heizungsraum, desto besser
Am sinnvollsten ist es, die Luft-Wasser-Wärmepumpe möglichst nah am Heizungsraum zu installieren. Allerdings gibt es einige weitere Aspekte, die zusätzlich berücksichtigt werden sollten:
- Im Winter kann es vor der Pumpe schnell zu Vereisungen kommen. Darum sollte sie möglichst in einem Abstand von drei Metern zum Gehweg stehen.
- Auch zu Türen und Fenstern (inklusive Kellerfenster und Kasematten) muss ein gewisser Abstand eingehalten werden: nach links und rechts je ein Meter, gemessen von der Unterkante der Wärmepumpe.
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Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe pro Jahr?
Das hängt von den Heizgewohnheiten und den Rahmenbedingungen ab
Wie viel Strom eine Wärmepumpe verbraucht, hängt von Ihrem persönlichen Heizverhalten, der Art Ihres Gebäudes und der korrekten Auslegung Ihrer Wärmepumpe ab. Darum ist eine individuelle Beratung so wichtig. Im Rahmen der Heizlastberechnung wird genau erechnet, wie Sie mit der Wärmepumpe effizient heizen und so möglichst wenig Strom verbrauchen.
Ein Beispiel: Bei einem Wärmebedarf von 12.000 kWh im Jahr und einer Jahresarbeitszahl von 4 werden 3.000 kWh Strom und 9.000 kWh Umweltwärme eingesetzt.
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